Anzeige 40 Jahre Jugendfeuerwehr Weil am Rhein

Beim „Tag der offenen Tür“ der Feuerwehr wird auch 40 Jahre Jugendwehr gefeiert. Foto: Fraune

Weil am Rhein - Die Fertigkeiten und die Ethik der Feuerwehr verbunden mit viel Spaß und Spiel – das verspricht die Weiler Jugendfeuerwehr ihren Schützlingen. Mittlerweile gibt es die Jugendgruppe seit 40 Jahren. „Die Jugendfeuerwehr ist eine wichtige Säule, die wir weiter fördern und fordern wollen“, erklärt Feuerwehrkommandant Frank Sommerhalter anlässlich des runden Geburtstags.

Der ehemalige Feuerwehrkommandant und damalige Jugendwart Klaus Gempp hätte sich auch gefreut, wenn er als Jugendlicher bei der Feuerwehr eintreten hätte können. Doch seinerzeit gab es die Altersgrenze von 18 Jahren. Erst im Jahr 1979 gründete der damalige Kommandant Albert Fuchs die Jugendgruppe.

Die Weiler Feuerwehr wollte versuchen, mit Hilfe von interessanten Aktivitäten die Jugend für den Wehrdienst zu begeistern. 1981 übernahm Gempp das Amt des Jugendwarts bis 1990. 21 Jungen bildeten die erste Jugendgruppe.

Schon damals waren die Aktionen nicht rein feuerwehrtechnisch, sondern auch auf Freizeitaktivitäten ausgerichtet. Sommerhalter: „Es ist wichtig, dass wir stetigen Nachwuchs haben. Die Feuerwehr ist heutzutage noch wichtiger geworden.“ Die Jugendfeuerwehr ist von hoher Bedeutung, denn mehr als 50 Prozent der Jugendlichen führen ihre Laufbahn im ehrenamtlichen Dienst fort.

„Wir von der Feuerwehr wollen einen Beitrag für die Gesellschaft leisten, indem wir Werte aufrecht erhalten, die drohen, verloren zu gehen“, sagt Sommerhalter. Vor allem aber lerne der Jugendliche den Respekt vor Menschen.

Die Grundlagen des Feuerdienstes werden bereits von jungen Jahren an vermittelt. An einem Wochenende werden auch Einsätze simuliert. Die Kinder schlafen im Gerätehaus und müssen rund um die Uhr einsatzbereit sein. Sie dürfen mit Blaulicht und Martinshorn zu fiktiven Unfällen fahren und Feuer löschen. „Die 48-Stunden-Aktion macht den Jugendlichen besonders viel Spaß“, weiß der aktuelle Jugendwart Jan Schützenmeister.

Zudem lernen die Kinder, einen kühlen Kopf zu bewahren und den richtigen Umgang mit Unfällen, Feuer und Verletzungen. Auch Erste Hilfe ist mit im Programm. Aber auch Freizeitaktivitäten, wie Klettern, Schwimmen gehen und Volleyball spielen, bieten die Betreuer an. An heißen Tagen gibt es zum Abkühlen auch mal eine Spritzaktion mit dem Feuerwehrschlauch . Die Jugendfeuerwehr besitzt einen eigenen Raum mit Kickerkasten sowie ein eigenes Löschfahrzeug mit dem Baujahr 1977.

Aktuell betreut Schützenmeister 28 Jugendliche. Teilnehmen können Jugendliche im Alter von zehn bis 17 Jahren.

Die Feuerwehr öffnet am Sonntag, 14. Juli, ab 11 Uhr in der Weiler Feuerwache die Türen. Bei der Feier zum 40-jährigen Bestehen der Jugendfeuerwehr werden die Jugendlichen Schauübungen darbieten und es werden Feuerlöscher-Übungen angeboten. Am „Tag der offenen Tür“ wird es eine Hüpfburg, Bungee-Run und Kistenstapeln geben sowie Kinderrundfahrten und eine Fahrzeugausstellung mit Booten und Oldtimern. Für Essen und Getränke ist gesorgt und es wird einen Eis- und Popcornstand geben. Um 17 Uhr endet die Veranstaltung.

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