Anzeige 50 Jahre Motorboot- und Yacht-Club

Freuen sich auf die Feier am Samstag (v.l.): Heinz Eenhuis sowie die Vorsitzenden Heinz Dufner und Jürgen Sütterlin. Foto: Marco Fraune

Weil am Rhein - Der Motorboot- und Yachtclub Weil am Rhein feiert am Samstag, 13. Juli, sein 50-jähriges Bestehen. Neben der Weiler Stadtspitze sind auch Vertreter verschiedener Organisationen und Gäste aus der Region sowie aus Frankreich und der Schweiz dabei.

Die Liebe zum Element Wasser allgemein und dem Bootssport im Besonderen hatte im Jahr 1967 sechs Gründungsmitglieder dazu bewogen, den Verein in Weil am Rhein zu gründen. Die mittlerweile Verstorbenen Hermann Schupp, Kurt Weiss und Heinz Friedel sowie die noch dem Verein Verbundenen Arthur Müller, Gerd Held und Dietmar Wamser gründeten dann offiziell im Jahr 1969 den Club.

Besonders auf sich aufmerksam machte der Verein zwischen den 1970er- bis Mitte der 90er-Jahre mit dem Rhy-Fest, wo der Bootssport in verschiedener Form nähergebracht wurde. Bis zu 700 Leute kamen zu der zweitägigen Veranstaltung, die bis zum Jahr 1995 begangen wurde.

Ein echter Kraftakt ging mit dem Hafenumzug einher. So lag der frühere Yachthafen etliche Meter weiter in Richtung Dreiländerbrücke bei Rheinkilometer 173,0. Ende 1989 wurde aber der Beschluss gefasst, einen neuen Steg am jetzigen Standort zu bauen. Rund 250 000 Mark kostete der Schwimmsteg.

Die Strömung und der Wasserstand waren es, die sieben Jahre nach der Fertigstellung für einen Totalschaden der Anlage im Jahr 1999 sorgten und die Feier des 30-jährigen Bestehens ausfallen ließen. Das Hochwasser brachte Treibgut mit sich, das dem Steg und den Booten zusetzte. Der Wasserdruck sorgte zudem dafür, dass Stege hochgeklappt und verbogen wurden. Das Resultat dieses nicht versicherten Totalschadens war in den darauffolgenden beiden Jahren nicht nur die Neuerrichtung des Stegs, sondern auch einer Spundwand. Insgesamt 300 000 Euro kostete das Projekt. Harald Hohmann hatte seinerzeit die administrativen Weichen gestellt, da etliche Auflagen einzuhalten sind am und auf dem Rhein. Hans Beyerer hatte über viele Jahre außerdem für die Finanzierung des Vereinslebens gesorgt.

Seit 1992 steht am Steg das Gasthaus „Am Bootssteg“, das zu Beginn noch „Yachtclub“ hieß und vom Verein betrieben wurde. Ab dem Jahr 2002 wurde es verpachtet. Mittlerweile ist Beate Allweier die Pächterin. Mit ihr pflegt der Verein, der die Gaststätte auch für den Stammtisch nutzt, ein gutes Verhältnis.

Über fehlenden Zuspruch kann sich der Verein nicht beklagen. Die 40 Liegeplätze sind stets ausgebucht, Hafenmeister Roland Flaig hat außerdem noch eine längere Warteliste mit Interessierten.

Die Konzentration des Vereins liegt aktuell nicht auf Neubauvorhaben, sondern auf der Pflege des Bestands. „Unsere alten Vorstandsmitglieder haben uns ein Paradies erschaffen“, steht man laut dem Vorsitzenden Jürgen Sütterlin im Jubiläumsjahr sehr gut dar. Das Element Wasser entscheide aber darüber, was in der Zukunft noch getan werden muss, ergänzt der stellvertretende Vorsitzende Heinz Dufner.

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