Anzeige 60 WE der Baugenossenschaft Grenzach-Wyhlen

Mit den beiden Gebäuden mit insgesamt 60 Wohnungen im neuen Wohnquartier „Südliche Gartenstraße“ hat die Baugenossenschaft Grenzach-Wyhlen in Sichtweite zum Bahnhof ein städtebauliches Zeichen für die Ortsmitte Wyhlen gesetzt.                                                                                                                                                     Foto: Manfred Herbertz Foto: Die Oberbadische

Grenzach-Wyhlen (mh). Im Jahr 2017 wurde die Fusion der beiden vormals selbstständigen Baugenossenschaften von Grenzach und Wyhlen zur Baugenossenschaft Grenzach-Wyhlen (BGGW) vollzogen. Diese Fusion trägt inzwischen Früchte. Die fusionierte Baugenossenschaft hat jetzt ein großes Neubauprojekt in der südlichen Gartenstraße in Wyhlen realisiert. Dort entstanden in zwei großen Gebäuden insgesamt 60 Mietwohnungen in zentraler Lage. Kostenpunkt des anspruchsvollen Projektes: 14,8 Millionen Euro. Der erste Bauabschnitt wurde im Oktober 2020 fertiggestellt. Jetzt ist auch der zweite Bauabschnitt fertiggestellt, die Wohnungen werden an die Mieter vergeben, die im Laufe des Juni ihr neues Domizil beziehen können.

Mit dem neuen Wohnquartier „Südliche Gartenstraße“ habe man in Sichtweite zum Bahnhof ein städtebauliches Zeichen für die Ortsmitte Wyhlen gesetzt, sagte Daniel Kuny, geschäftsführender Vorstand der Baugenossenschaft Grenzach-Wyhlen. Die Baugenossenschaft hat mit ihren Gebäuden im südlichen Teil der Gartenstraße zudem die Aufenthaltsqualität verbessert. Die von Landschaftsarchitekt Roland Senger gestalteten Außenanlagen laden zum Verweilen ein.

Imposant recken sich die beiden baugleichen Gebäuden mit ihren insgesamt 60 Mietwohnungen in die Höhe. Die Hälfte der Wohnungen wurde mit Hilfe des Wohnbauförderprogramms des Landes Baden-Württemberg finanziert. „Das bedeutet ein zinsverbilligtes Darlehen und damit eine vergünstigte Miete von 6,50 Euro je Quadratmeter“, sagte Daniel Kuny.

Zur Anmietung mussten die Mieter aber einen Wohnberechtigungsschein vorlegen. Dass ein Teil der Wohnungen sozial mit einer Mietpreisbindung über 15 Jahre vermietet wird, war Bedingung der Gemeinde, als sie der Baugenossenschaft das Grundstück zu einem äußerst günstigen Preis veräußerte.

Die zwei fünfgeschossigen Gebäude sind barrierefrei gestaltet. Mit dazu zählt eine gemeinsame Tiefgarage mit 60 Stellplätzen. Die Gemeinde hatte eigens die Stellplatzsatzung für das geförderte Projekt geändert.

Wie Daniel Kuny betonte, wurden nahezu alle Aufträge an das regionale Handwerk vergeben: „Wir wollen, dass die Wertschöpfung in der Region bleibt“, so das Credo von Kuny.

Mit der Fertigstellung dieses Großprojektes verfügt die BGGW nun über einen Bestand von rund 670 Wohneinheiten. Bei der Realisierung habe man großen Wert auf eine ansprechende Architektur gelegt, damit diese Wohnanlage sich auch optisch besser einfügt. „Ich glaube, das ist uns gut gelungen“, sagte Kuny nicht ohne Stolz über die von Rolf Rode vom Büro Burckhardt und Partner geplante Wohnanlage.

Mit diesen Gebäuden und dem Ärztehaus nebenan, für das in diesen Tagen Richtfest gefeiert wurde, habe man eine attraktive Achse geschaffen, die auch die Ortsmitte von Wyhlen aufwertet. Zudem bekomme der Bahnhof derzeit ein neues Gesicht, so dass sich der Bereich um die Gartenstraße zu einem attraktiven Areal entwickelt.

Die veranschlagten Kosten von 14,8 Millionen Euro konnten eingehalten werden, betont Kuny. Es gab während der Bauzeit keine Kostensteigerung, auch von Lieferengpässen waren die Arbeiten nicht betroffen.

Grund zum Zurücklehnen gibt es für die BGGW aber nicht. „Wir legen großen Wert auf die Bestandspflege“, betonte der Geschäftsführer. Viel Geld fließt daher alljährlich, von der Öffentlichkeit fast unbemerkt, in die Sanierung und Modernisierung älterer Objekte, um den Mietern ein attraktives Wohnumfeld zu bieten.

Die Baugenossenschaft hat schon das nächste Großprojekt im Blick. Im Kapellenbach-Ost hat sie eine größere Fläche erworben, wo dereinst einmal etwa 50 bis 60 Wohnungen entstehen könnten. In drei Abschnitten soll das Areal in einem Zeitraum von etwa zehn Jahren entwickelt werden. Kuny rechnet damit, frühestens in etwa fünf bis sechs Jahren mit dem Bau beginnen zu können. Erste Schätzungen gehen von einem Volumen von 18 Millionen Euro aus.

„Wir haben Interesse an einer guten Infrastruktur im Ort, damit Grenzach-Wyhlen ein attraktiver Wohnort bleibt“, betont Kuny.

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