Anzeige Ausbildung und Beruf

Verlagshaus Jaumann

Sonnige Berufsaussichten
Ausbildung im R+S-Handwerk

Lust auf einen modernen Ausbildungsberuf mit guten Zukunftsaussichten und einer abwechslungsreichen Mischung aus Technik und Handwerk? - Schulabgänger sollten sich jetzt bewerben, wenn sie einen Ausbildungsplatz als angehende Rollladen- und Sonnenschutz-Mechatroniker (RS-Mechatroniker) ergattern wollen. Betriebe suchen wieder engagierten Nachwuchs mit Köpfchen. Der Beruf bietet zahlreiche Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten, und er trägt zum Klimaschutz bei. Für Abiturientinnen und Abiturienten ist er eine Alternative zum Studium. „Im Laufe seines Berufslebens verdient ein RS-Mechatroniker-Meister oder eine Meisterin in etwa das Gleiche wie jemand mit einem abgeschlossenen Studium“, sagt Ingo Plück, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Rollladen + Sonnenschutz e. V. (BVRS). Ein Meister kann entweder angestellt arbeiten, einen bestehenden Betrieb übernehmen oder einen eigenen Betrieb gründen. Die Meisterprüfung ist außerdem auch die Eintrittskarte für ein anschließendes Studium ohne Abitur - etwa für junge Menschen, die sich erst nach dem Ende der Schulzeit so richtig reinhängen.

Ausbildungsplätze frei

Am Anfang steht eine dreijährige fachbezogene Ausbildung zum Gesellen, für deren hohe Qualität, die seit Anfang des Jahres 2020 wieder eingeführte Meisterpflicht für neue Betriebe steht. Die Planung am Computer gehört genauso dazu wie das Beratungsgespräch mit Mietern und Hauseigentümern. Die jungen Handwerker entwickeln individuelle Lösungen und erfüllen so manchen Wunsch vom schattigen Balkon oder einer Terrasse zum Wohlfühlen. Ob Rollladen, Markise, Terrassendach oder Wintergarten - nach der Beratung wird das Produkt in der Werkstatt des Ausbildungsbetriebs maßgerecht angefertigt und anschließend beim Kunden montiert und eingestellt.

Echte Alleskönner

RS-Mechatroniker sind echte Alleskönner: Neben der Bearbeitung von Holz, Kunststoffen und Metallen lernen sie auch, die Produkte an den Strom des Hauses anzuschließen. Mit einem Elektromotor und Sensoren ausgestattet, reagieren moderne Sonnenschutzsysteme mittels intelligenter Steuerung automatisch auf Wetteränderungen, lassen sich in Smart-Home-Haussteuerungen einbinden oder per App von unterwegs bedienen. Für die Zukunft bietet der Beruf beste Aussichten: Rollläden und Sonnenschutzprodukte helfen im Winter, die Heizungswärme im Haus zu halten, und ersparen im Sommer den Einsatz von Klimaanlagen. „Mit der eigenen Arbeit einen Beitrag zum Klimaschutz leisten zu können, ist ein toller Nebeneffekt eines abwechslungsreichen Berufs mit Zukunft“, so Plück. Informationen zur Ausbildung als Rollladen- und Sonnenschutz-Mechatroniker gibt es unter www.rs-mechatroniker.de.

Viel Spaß mit großen Anlagen
Ausbildung Behälter- und Apparatebauer/in

txn. Ohne sie würde unser Alltag anders aussehen - Behälter- und Apparatebauer sind dafür verantwortlich, dass komplexe Produktionssysteme in der Lebensmittel-, Pharma- oder Chemie-Branche einwandfrei und reibungslos funktionieren. Der SHK-Handwerksberuf wird als systemrelevant eingestuft, die Ausbildung gilt als besonders krisensicher. Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima setzt deswegen mit seiner Kampagne „#Wir sind relevant“ darauf, mehr junge Menschen für eine Ausbildung in diesem wichtigen Bereich zu motivieren. Das Berufsbild ist sehr vielfältig und interessant. Ob Kessel, Rohrleitung oder komplette Anlage - in der dreieinhalbjährigen Ausbildung lernen Behälter- und Apparatebauer, jede Form aus Edelstahl oder Kupfer herzustellen. Sie können umformen, schweißen und Bauteile fachgerecht miteinander verbinden. Später planen sie riesige Druckbehälter und setzen diese eigenständig zusammen. Der Beruf eignet sich vor allem für junge Kreative, die nicht nur ihr handwerkliches Geschick, sondern auch ihr technisches Verständnis ausleben möchten. Verantwortungsvolle Einsatzbereiche finden sich sowohl in der Energie- und Versorgungstechnik, aber auch in der Nahrungsmittelindustrie oder im Klima- und Heizungsbereich. Kontaktadressen zu SHK-Ausbildungsbetrieben in der Nähe und weitere Informationen gibt es online unter www.zeitzustarten.de oder bei YouTube, auf Instagram und Facebook.

Einstellungstests
Das wird von Azubis erwartet

lps/Bi. Bei der Suche nach Auszubildenden kann es vorkommen, dass Unternehmen gerne Einstellungs- oder Intelligenztests nutzen. Sich darauf vorzubereiten ist nicht leicht, aber auch nicht unmöglich. Zwar klingt es für Bewerber/innen zu Beginn durchaus furchterregend, viele der Tests laufen jedoch nach einem vergleichbaren Muster ab und beinhalten ähnliche Aufgaben. Daher kann man sich in der Regel sehr gut auf die Tests vorbereiten. Unter anderem gibt es zahlreiche Bücher, welche einem bei der Vorbereitung helfen. In Bücherfachgeschäften kann man sich diesbezüglich beraten lassen. Des Weiteren ist es keinesfalls verboten, beim Arbeitgeber direkt nachzufragen, welche Art von Einstellungstest geplant ist. Bei Intelligenztests sollen die korrekten Antworten auf genormte Aufgabenstellungen Auskunft darüber geben, welchen allgemeinen Intelligenzgrad oder auch welche speziellen Bestandteile der oder die Bewerber/in hat. Die dafür zur Verfügung stehende Zeit ist meist begrenzt, dennoch sollten die Bewerber/innen es vermeiden, nervös oder hastig zu werden, denn die Belastbarkeit in Stresssituationen ist meist ebenfalls Bestandteil der Evaluation. Text-, Logik- oder Kopfrechenaufgaben sind häufige Bestandteile der Intelligenztests und deren Bearbeitung kann im Voraus geübt werden. Hinzu kommen gern Multiple-Choice- oder gar offene Fragen, bei denen die Antwort selbst formuliert werden muss. Auch für Intelligenztests kann man sich vorbereitend unter anderem Bücher kaufen. Weitere Testformen sind die Überprüfung des Allgemeinwissens und Eignungstests. Erstere umfassen Themen aus den Bereichen Politik, Geschichte, Kultur sowie aktuelles Tagesgeschehen. Eignungstests wiederum überprüfen das Fachwissen, welches die Bewerber/innen für ihren späteren Tätigkeitsbereich haben müssen.

Fachleute fürs intelligente Zuhause
Elektroniker Energie- und Gebäudetechnik

txn. Im 30. Jahr seines Bestehens ist das Internet aus dem privaten und beruflichen Alltag nicht mehr wegzudenken. Damit einher geht der Wunsch, via WLAN auch die Funktionalitäten im eigenen Zuhause steuern zu können. Ob Licht, Heizung, Jalousien oder Elektrogeräte - für die intelligente Vernetzung mit Computer, Tablet oder Smartphone sorgt der Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik. Die steigende Nachfrage nach Smart-Home-Systemen bietet sehr viel Zukunftspotenzial. Auch die Komplexität von Photovoltaikanlagen macht die Expertise der Fachleute unverzichtbar. Dafür arbeiten sie beispielsweise mit Architekturbüros zusammen oder werden in Fachbetrieben eingesetzt. „Nach der dreieinhalbjährigen Ausbildung stehen Elektronikern für Energie- und Gebäudetechnik viele Türen offen“, weiß Randstad-Sprecherin Petra Timm. Dazu gehören etwa Weiterbildungen zum Elektrotechnikmeister oder Industriemeister. Auch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich.

Hilfe bei der Entscheidung
Welche Beratungsstellen gibt es?

lps/LK. Eine der zentralsten Anlaufstellen, um sich Unterstützung bei der Berufswahl zu holen, ist die persönliche Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit. Diese ist kostenlos. Per Hotline oder Kontaktformular kann schnell und einfach ein Termin vereinbart werden. Zu beachten ist dabei, dass aufgrund der Corona-Pandemie Gespräche hauptsächlich telefonisch oder online wahrgenommen werden. SchülerInnen können sich auch als ersten Schritt an der eigenen Schule erkundigen, ob es ein Angebot zur Berufsberatung vor Ort gibt oder über Messen sowie Schnupper-, Praktikums- oder sogar bundesweite Orientierungstage wie den Girls- und Boys-Day informiert wird. Letzteres soll Jungen und Mädchen die Möglichkeit geben, in typische Berufe des jeweils anderen Geschlechts Einblick zu bekommen. 2022 ist dieser für den 28. April geplant. In puncto Messen lohnt es sich darüber zu informieren, welche in der Umgebung stattfinden und ob die Themen und Aussteller für einen interessant sind. Auch andere Bildungsstätten wie Hochschulen und Universitäten unterstützen SchülerInnen und Studierende bei der Suche nach dem passenden Bildungsweg und bieten sowohl Studien- als auch Berufsberatung an. Weiterhin besteht die Möglichkeit sich privat coachen zu lassen und mit entsprechenden Anbietern Kontakt aufzunehmen. Viele Antworten und Angebote können aber auch in Studienführern, Broschüren oder online-Netzwerken gefunden werden.

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