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Die richtige Ausbildung wählen
Auswahl eingrenzen

txn. Unter den 300 Ausbildungsberufen in Deutschland den richtigen zu finden, kann eine Herausforderung sein! Wer planlos im Internet drauflos sucht, handelt sich schnell Frust ein. Besser ist es, die Auswahl erst einmal einzugrenzen: In welchen Schulfächern liegen die persönlichen Stärken? Welche Hobbys spielen eine Rolle? Welche besonderen Begabungen gibt es noch? Meist kristallisiert sich dadurch schon eine grobe Richtung heraus, beispielsweise handwerklich-technisch, kreativ oder sozial. „Das Wichtigste bei der Wahl der Ausbildung sind persönliche Erfahrungen“, sagt Petra Timm, Pressesprecherin von Randstad Deutschland. „Wer nicht schon durch ein Praktikum in den Beruf hineinschnuppern kann, sollte versuchen, Leute mit der angestrebten Ausbildung zu finden und sie dazu befragen. Herumfragen hilft - auch in den sozialen Netzwerken lassen sich oft entsprechende Kontakte finden.“ Denn Schulabgänger, die möglichst klare Vorstellungen von ihrem künftigen Beruf haben, gehen mit guten Voraussetzungen in ihre Ausbildung und vermeiden enttäuschende Erfahrungen. Weitere Tipps gibt es online unter www.randstad.de/karriere.

Von der Praktikantin zur Meisterin
Ausbildung zur RS-Mechatronikerin

txn. Frauen haben im Handwerk heute die gleichen Karrieremöglichkeiten wie Männer. Immer mehr lassen sich zur Meisterin ausbilden, mittlerweile hat jeder fünfte Betrieb eine Chefin. Die Leidenschaft für das Handwerk ist vor allem eine Frage der Interessen. Deswegen muss eine Frau auch keine typisch männlichen Eigenschaften annehmen, um erfolgreich zu sein. Besonders empfehlenswert ist die Ausbildung zur Rollladen- und Sonnenschutzmechatronikerin, da hier nicht nur technisches Verständnis, sondern auch Interesse an Design und Beratungskompetenz gefragt sind. Die Zukunfts-Chancen sind ausgesprochen gut, denn die Branche wächst seit Jahren. Bei anhaltend niedrigen Zinsen investieren viele Eigenheimbesitzer in die eigenen vier Wände. Gut ausgebildete RS-Mechatronikerinnen werden daher deutschlandweit gesucht. Wer handwerklich begabt ist, serviceorientiert denkt und kontaktfreudig ist, hat gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz. Und danach kann es dann mit der Meisterprüfung weitergehen, um sich mit dem eigenen Betrieb selbstständig zu machen. Mehr Infos unter: www.rs-mechatroniker.de.

Starke Typen gesucht
Eine Ausbildung im Motorgerätefachhandel

(djd). Begeisterung für Technik, handwerkliches Geschick und dazu immer wieder Neugier auf Neues: Mit diesen Eigenschaften bringen Schulabgänger sehr gute Voraussetzungen mit, um eine erfolgreiche Karriere im Motorgerätefachhandel zu beginnen. Natur trifft hier auf Hightech. Moderne Maschinen und komplexe Technologien halten Einzug in die Garten- und Forsttechnik, egal ob für öffentliche Grünflächen oder für den privaten Garten. Damit hat sich das Berufsbild in den vergangenen Jahren stark gewandelt und ist immer anspruchsvoller geworden. Sowohl im technischen Bereich mit einer Ausbildung zum Motorgeräte-Mechatroniker/in als auch in der Kundenberatung als Kauffrau oder Kaufmann für den Einzelhandel oder Groß- und Außenhandel eröffnen sich attraktive berufliche Perspektiven.

Komplexe Technik sicher beherrschen

Den passenden Einstieg bietet zum Beispiel eine Ausbildung zum Land- und Baumaschinenmechatroniker, Bereich Motorgeräte. Besonders reizvoll ist dieser Beruf aufgrund der großen fachlichen Bandbreite, die Elektronik, Mechatronik sowie moderne Diagnosetechnik umfasst. Auch Instandhaltung, Wartung, Mess- und Prüfaufgaben gehören zum Alltag. Vom smarten Rasenroboter bis zum XXL-Rasentraktor, vom Kleingerät bis zur Kettensäge reicht das Spektrum der Maschinen, die sicher beherrscht werden wollen. „Ein weiterer Vorteil dieser Ausbildung ist, dass sie stets wohnortnah erfolgen kann, denn Betriebe gibt es flächendeckend im gesamten Bundesgebiet, und der Fachkräftebedarf ist überall groß“, schildert Niklas Schulte von QMF e. V. (Qualifizierung des Motorgerätefachhandels e. V.). Die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre und findet im Fachbetrieb sowie in der Berufsschule statt. Sie wird ergänzt durch überbetriebliche Kurse an Bildungsstätten des Handwerks.

Attraktive Qualifizierungschancen auch nach der Ausbildung

Mit einem Praktikum können Interessierte vorab herausfinden, ob ihnen die Ausbildung liegt und den eigenen Vorstellungen entspricht. Unter www.qmf.de/qmf-haendler-vor-ort etwa findet man Adressen aus der Nähe, um sich über Praktikumsmöglichkeiten und freie Ausbildungsplätze zu informieren. Nach der bestandenen Gesellenprüfung verfügen Kauffrauen/-männer sowie Mechatroniker im Motorgerätefachhandel nicht nur über gute Übernahmeperspektiven, sondern können zahlreiche Aufstiegs- und Qualifizierungsmöglichkeiten nutzen. Die Weiterbildung zum Servicetechniker oder Meister ist möglich, mit entsprechenden Voraussetzungen auch ein Studium. Neben der Arbeit in der Servicewerkstatt, im Verkauf oder im Außendienst ist ebenso eine Spezialisierung im technischen Verkauf oder im administrativen Bereich vorstellbar.

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