Anzeige Dachsanierung Helen-Keller-Schule

Maulburg (os). Der Landkreis Lörrach ist Träger der am Maulburger Schulcampus befindlichen sonderpädagogischen Bildungseinrichtung, der Helen-Keller-Schule. Diese befindet sich in einem Gebäude aus den 70er Jahren in direkter Nachbarschaft zur Wiesentalschule.

Als öffentliche Ganztagsschule des Landkreises Lörrach werde die Helen-Keller-Schule derzeit von 193 Schülern besucht und habe als sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum einen Versorgungsauftrag für den gesamten Landkreis Lörrach, sagt Schulleiter Norbert Fisel. Er freut sich mit dem Kollegium darüber, dass in den Sommerferien eine wichtige Baumaßnahme durchgezogen wurde: der erste Bauabschnitt der energetischen Dachsanierung.

Wie Stephan Reinert von der Bauabteilung im Landratsamt informiert, ist die energetische Sanierung der großen Flachdachflächen in zwei Bauabschnitte unterteilt. Diese werden jeweils in den großen Schulferien vorgenommen. Der erste Bauabschnitt geht dieser Tage seiner Fertigstellung entgegen. Schwerpunkt ist das große Lichtband mit Sicherheitsverglasung mit einer Länge von rund 38 Metern im  Bereich des Treppenhauses. Dieses wurde durch ein neues Lichtbandsystem ersetzt. Dabei wurde die alte Tragkonstruktion aus Stahl durch eine Tragkonstruktion aus Holz ersetzt. Das neue System besteht aus mehreren  nebeneinander liegenden elektrischen Dachflächenfenstern. Dabei wurde man auch Anforderungen in Sachen Rauch- und Wärmeabzugsanlage durch spezielle Dachflächenfenster gerecht, die in das neue Lichtbandsystem mit eingebaut sind.

Im Zuge der energetischen Dachsanierung wird desweiteren die bestehende Lüftungsanlage der Schule im Bereich des Treppenhauses und im Bereich des Essenausgabe überarbeitet.

Wie Stephan Reinert ausführt, wurden bei der Wahl der Flachdachdämmung die Energieeinsparverordnung und der Brandschutz in dem Bereich der  Gebäudeabschnitte realisiert sowie das Gebäude baulich optimiert. Dies geschah etwa durch einen geringeren Aufbau der Flachdächer sowie die Berücksichtigung des Aspekts, dass auf den Dachflächen später eine Photovoltaikanlage erstellt werden kann, ohne dass das Dachtragwerk verstärkt werden muss. Gleichzeitig wurde die Dachentwässerung auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft. Da ein Arbeitsgerüst erstellt werden musste, wurden gleichzeitig Sanierungsmaßnahmen an der Fassade wie etwa Streichen der Holzkonstruktion, Ausbessern der Fensterrahmenanschlüsse an die Holzkonstruktion sowie konstruktiver Holzschutz an den Holzträgerelementen vorgenommen. Die Sanierung wird aus Bundesmitteln des Schulbauförderungsprogramms unterstützt.

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