Anzeige Digitale Ausbildungsbörse Grenzach-Wyhlen

Grenzach-Wyhlen (mh). Werde ich Feuerwehrmann, Controller oder Banker, vielleicht macht mir ja der Beruf des Kochs oder des Zimmermanns mehr Spaß? Auf die Freude über einen erfolgreichen Schulabschluss folgt bei vielen Schulabgängern meist die Frage, wie es nun weitergeht, welche Ausbildung und welches Studium begonnen wird. Auch werden die Möglichkeiten von Jahr zu Jahr vielfältiger, neue Berufsbilder entstehen, bekannte Berufsbilder verändern sich. Da fällt es dem Einzelnen oft schwer, den Überblick zu behalten und die richtige Auswahl zu treffen. Denn die Berufswahl ist für junge Menschen eine weitreichende Weichenstellung, die Einfluss auf das künftige Leben hat. Da gilt es, sich beizeiten zu informieren und zu orientieren.

Eine Hilfestellung dabei können Ausbildungsbörsen sein, bei denen sich viele Unternehmen, Handwerk, Gewerbe sowie Handel und andere Organisationen und Weiterbildungseinrichtungen kompakt interessierten Schülerinnen und Schülern vorstellen.

Eine solche Ausbildungsbörse fand alljährlich im Schulzentrum der Doppelgemeinde statt, jeweils unter dem Motto: „Wege zum Beruf“. Leider kann die Börse in diesem Jahr nicht in der bewährten Form stattfinden, wie die Organisatorin Tosca Vogt betont. Vogt hatte seinerzeit die Ausbildungsbörse mit dem Freundeskreis der Realschule zunächst nur für die Realschule aus der Taufe gehoben; inzwischen sind auch der Verein der Freunde des LMG und das Lise-Meitner-Gymnasium mit im Boot.

Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen lassen Veranstaltungen, bei denen sich viele Menschen begegnen, noch nicht wieder zu.

Die zwölfte Ausgabe der beliebten Ausbildungsbörse am Schulzentrum von Grenzach-Wyhlen wird also in anderer Form stattfinden müssen. Dazu haben sich die Organisatoren eine interessante digitale Alternative überlegt.

„Es ist trotzdem noch eine Erfolgsgeschichte, auch wenn in diesem Jahr aufgrund des veränderten Modus etwas weniger Teilnehmer dabei sind“, sagt Vogt. Die Vorsitzende des Freundeskreises hatte sich mit ihren Mitstreitern, allen voran Realschulrektor Christoph Bigler, schon länger Gedanken gemacht, wie man der Pandemie entgegentreten und den Schülern eine wertvolle Alternative zu einer Präsenzveranstaltung bieten könne. Ganz ausfallen lassen, sei keine Option gewesen.

Denn gerade in Zeiten, in denen persönliche Kontakte nur sehr eingeschränkt stattfinden können, ist die Erschließung neuer Infokanäle für ein so weitreichendes Thema wie die Berufsausbildung von großer Bedeutung.

Mit einer virtuellen Aktion, die von Montag, 8., bis Samstag, 13. März, stattfindet, wurde ein geeignetes Instrument gefunden, mit dem sich die künftigen Auszubildenden umfassend über die vielfältigen Möglichkeiten in der Regio informieren können. Alle Schüler der Klassenstufen 8 bis 10 und deren Eltern erhielten eine Broschüre, ähnlich gestaltet wie die des Vorjahres. Diese kann von der Homepage der Realschule heruntergeladen werden.

Den Gedanken, eine komplett eigenständige, virtuelle Börse auszurichten, hatte man relativ schnell verworfen. „Zumal beispielsweise mit der Cult-Messe in Lörrach eine virtuelle Ausbildungsbörse professionell aufgezogen wird, auf die wir auch gerne verweisen“, sagt Vogt.

So gingen die Überlegungen in eine andere Richtung. Da die Broschüre im Jahr 2020 bereits mit sogenannten QR-Codes versehen war, die den Interessenten direkt auf eine Internetseite des betreffenden Unternehmens gelenkt hatte, wurde dieses Prinzip für das virtuelle Angebot weiter ausgebaut. So kann die Broschüre auch den Zweck erfüllen, Interessenten und Anbieter zusammenzubringen. Die Schülerinnen und Schüler können sich anhand des Heftes für sie interessante Ausbildungsberufe heraussuchen und die Unternehmen dann kontaktieren. Auch im Unterricht wurde und wird die Broschüre thematisiert. Im Zeitfenster vom 8. bis 13. März können Schüler die Firmen telefonisch erreichen und sich dort über Ausbildungsmöglichkeiten beraten lassen.

Immerhin 34 Unternehmen nehmen teil. Das sind zwar nicht ganz so viele wie im Jahr zuvor, aber doch ein beachtlicher Querschnitt. Diese Firmen und Verbände haben zugesagt, während der Aktion erreichbar für die Interessenten zu sein. Auch sei sichergestellt, so die Vorsitzende des Freundeskreises, dass in den angegebenen Zeiten ein kompetenter Ansprechpartner in den jeweiligen Unternehmen am Telefon erreichbar ist.

Die Broschüre soll gleichermaßen Information für Eltern und Schüler bieten, so wurde dieses Heft auch in den Klassenpflegschaften verteilt. Und der Rektor der Realschule, Christoph Bigler, betonte, dass die Broschüre – wie bisher auch immer – im Unterricht besprochen und bearbeitet wurde.

n Die Broschüre wurde in der Realschule und im Lise-Meitner-Gymnasium verteilt und ist auch im Internet abrufbar: www.rs-grenzach-wyhlen.de/eltern/freundeskreis/

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