Anzeige Fasnachtsauftakt in Zell

Mit ihrem närrischen Programm begeistern die Zeller Fasnächtler jedes Jahr am „Ölfte Ölfte“. Foto: Archiv Foto: Markgräfler Tagblatt

Zell (ue). Kurz vor dem „Ölfte Ölfte“ hat das närrische Fieber die fasnachtbegeisterten Zeller wieder voll im Griff: Am Samstagabend, 9. November, fällt um 20.11 Uhr im Spassi-Land in Atzenbach der Startschuss für die bevorstehende närrische Saison 2019/2020.

Bis zum Schluss wird die Besucher die Frage in Atem halten, wer die Zeller als nächster Hürus durch die kommende Fasnacht führen wird. Bis zum Ende des mehrstündigen Programms bleibt dies ein sorgsam gehütetes Geheimnis. Aber nicht nur der neue Hürus stellt sich am „Ölfte Ölfte“ zu vorgerückter Stunde erstmals dem närrisch angehauchten Publikum vor. Gleichzeitig findet an diesem Abend die Bekanntgabe des Mottos für die bevorstehende „fünfte Jahreszeit“ statt.

Sicher ist: Wie eh und je werden die erprobten und bekannten Akteure der Fastnachtsgesellschaft Zell (FGZ) auf der Bühne kräftig vom Leder ziehen und ihr Publikum mitreißen. Närrisch aufs Korn genommen werden sowohl die großen als auch die kleinen politischen Ereignisse. Nicht ungeschoren bleibt dabei auch mancher Zeitgenosse, dem das Jahr über das ein oder andere Malheur passiert ist und der sich nun im närrischen Rampenlicht wiederfindet. Wer ins Fadenkreuz der Fasnächtler gerät, nimmt dies in der Regel mit Humor. Denn an Fasnacht ticken die Uhren – ganz besonders in Zell – eben anders.

Nach dem närrischen Auftakt am „Ölfte Ölfte“ am kommenden Samstagabend starten die Zeller Fasnächtler ihre Vorbereitungen für die heiße Phase der Fasnacht. Im Visier haben die Vogteien dann ihre eigenen Kappenabende. Auch sie gehören zu den närrischen Spezialitäten in der Schwanenstadt während der Fasnachtszeit und sind unverwechselbar. Mit den Auftritten in den Vogteien laufen sich die Akteure richtig warm. Usus ist auch, dass der Hürus mit seinem närrischen Hofstaat und den Mitgliedern des Präsidiums bei sämtlichen Kappenabenden höchstpersönlich vorbeischaut. Nicht selten wird der Regent dabei auf Herz und Nieren geprüft, indem er knifflige Aufgaben zu bewältigen hat. Meist sind diese auch mit anspruchsvollen sportlichen Herausforderungen verbunden.

Ebenso ans Werk gehen nach dem „Ölfte Ölfte“ die Wagenbauer, die Kulissenmaler und Gestalter sowie die Kostümnäherinnen in den Zeller Vogteien. Jede Menge Arbeit gibt es auch für die Texter und Redenschreiber und nicht zuletzt für die Macher der Zeller Fasnacht.

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