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Energiewende im Heizungskeller
Einbau umweltfreundlicher Wärmepumpen wird gefördert

(djd). Klimaschutz beginnt im eigenen Zuhause - vor allem im Heizungskeller. Zahlreiche deutsche Eigenheime werden noch mit Öl und Gas beheizt, die Brenner sind oft veraltet und ineffizient. Dabei gibt es heute umweltfreundliche und kostengünstige Alternativen wie die Wärmepumpentechnologie. Um noch mehr Bürger zum Umstieg zu bewegen, hat die Bundesregierung umfassende Förderungen sowohl für den Heizungstausch im Altbau als auch für den Neubau beschlossen.

Bis zu 45 Prozent gibt es als Zuschuss

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert den Einbau effizienter Wärmepumpenanlagen seit Anfang des Jahres mit einem prozentualen Anteil an den gesamten Kosten. Wer eine förderfähige Wärmepumpe mit entsprechender Effizienz in seinen Bestandsbau einbaut, erhält 35 Prozent der Kosten als Zuschuss. Ersetzt die Wärmepumpe eine alte Ölheizung, werden sogar 45 Prozent der Gesamtkosten übernommen. Auch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet Bauherren hohe Tilgungszuschüsse. Bei einem KfW-55-Effizienzhaus-Neubau sind ab Juni zum Beispiel bis zu 26.250 Euro Zuschuss möglich. Um von der staatlichen Unterstützung bestmöglich zu profitieren, müssen sich Verbraucher um fast nichts kümmern, wenn ein Förderservice in Anspruch genommen wird - den beispielsweise der deutsche Hersteller Stiebel Eltron kostenlos anbietet. Der Förderservice übernimmt die komplette Fördergeldrecherche und das Ausfüllen der entsprechenden Anträge. Die detaillierten Förderbedingungen und weitere Informationen sind unter www.stiebel-eltron.de/foerderung abrufbar.

Effiziente Wärme aus der Umgebungsluft

„Moderne Wärmepumpen sind in nahezu jedem Gebäude in der Lage, effizient und zuverlässig für die notwendige Heizwärme und die Warmwasserbereitung zu sorgen“, sagt Architekt Henning Schulz. „Dank großer Effizienzsprünge sind selbst Luftwärmepumpen, die die Außenluft als Energiequelle nutzen, in der Lage, Bestandsbauten effizient mit Wärme zu versorgen. Eine Fußbodenheizung ist dafür nicht notwendig.“ Ein weiterer Vorteil laut dem Haustechnikexperten von Stiebel Eltron: Eine Wärmepumpenheizung könne die energetische Einstufung des Gebäudes positiv beeinflussen und damit auch den Wert der Immobilie steigern. „Für eine individuelle Beratung ist das Fachhandwerk vor Ort der erste Ansprechpartner“, so Schulz.

Energieverluste im Haus reduzieren
Es muss nicht immer eine Komplettsanierung sein

(djd). Die Heizkosten gehören zu den größten regelmäßigen Ausgabeposten im Budget für ältere Häuser. Hausbesitzer sind daher immer auf der Suche nach Möglichkeiten, den Energieverbrauch zu senken. Energetische Komplettsanierungen sind wünschenswert, doch trotz staatlicher Fördermöglichkeiten ist nicht jeder in der Lage, sie zu finanzieren. Es lohnt sich dennoch, das eigene Haus genauer unter die Lupe zu nehmen und eventuell einen Energieberater hinzuzuziehen. Denn oft zeigen sich bei näherer Betrachtung energetische Schwachstellen, die sich mit überschaubarem Aufwand beseitigen lassen. Auch für solche Einzelmaßnahmen können Förderungen in Anspruch genommen werden. Typische Beispiele sind Dächer, die nicht gedämmt oder nur mit einer unzureichenden Zwischensparrendämmung versehen sind. Eine Komplettdämmung des Dachs von außen ist die beste Variante zur Verbesserung des Wärmeschutzes. Sie lohnt sich, wenn die Dachräume ausgebaut und zu Wohnzwecken genutzt werden sollen oder wenn eine neue Dacheindeckung ansteht. Eine Dämmung der Dachschräge von innen, die sogenannte Untersparrendämmung, ist sinnvoll, wenn bereits ältere Dämmelemente zwischen den Dachsparren vorhanden sind und die Dacheindeckung noch intakt ist. Die preiswerteste Alternative für Mansarden, die zum Beispiel nur als Stauraum genutzt werden, ist die Dämmung der obersten Geschossdecke. Gut geeignet dafür sind Dämmelemente aus Polyurethan wie puren DBV. Rundum mit Stufenfalz ausgestattet, sind solche Elemente schnell und wirtschaftlich einzubauen. Da sie bereits ab Werk mit einer Trittschicht aus Holzwerkstoff belegt sind, können sie zudem direkt nach dem Einbau ohne weitere Bodenverlegungsarbeiten betreten und belastet werden. Unter www.puren.com/bau/bauherren-wissen gibt es dazu Infos und Tipps. Ein Hauptvorteil des Werkstoffs Polyurethan ist seine ausgezeichnete Dämmleistung. Die Dämmung kann schlanker aufgebaut werden als bei vergleichbaren Materialien, sodass weniger Raum und Kopffreiheit verloren gehen. Förderfähig sind Einzelmaßnahmen zur Verbesserung der Wärmedämmung aktuell über zwei staatliche Programme. Neu ist die ESanMV, kurz für Energetische Sanierungsmaßnahmen-Verordnung, die 20 Prozent Steuerermäßigung für energetische Sanierungsmaßnahmen bis 200.000 Euro einräumt. Die KfW-Programme zur energetischen Sanierung wurden aufgestockt und bieten die Möglichkeit, für die Finanzierung der Maßnahmen zinsgünstige Kredite oder Zuschüsse zu nutzen. Voraussetzung für die Förderfähigkeit ist bei beiden Angeboten die Durchführung der Arbeiten durch Fachbetriebe.

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