Anzeige Lörrach-Brombach im Portrait

Über den Dächern von Brombach: die malerische Germanuskirche Foto: Julia Greiter Foto: Die Oberbadische

Lörrach-Brombach (jug). Von der „Siedlung am Bach, an dessen Ufer viele Dornensträucher wachsen“ zur modernen und gut vernetzten Gemeinde – die Rede ist von Brombach, dem mit 6300 Einwohnern größten Lörracher Ortsteil. 786 erstmals urkundlich erwähnt, gehört die Gemeinde seit 1975 zur Stadt Lörrach.

„Die Pandemie zwingt uns nicht in die Knie“, erklärte Ortsvorsteherin Silke Herzog kürzlich im Gespräch mit unserer Zeitung. Das erhoffte schnelle Ende sei zwar ausgeblieben, trotzdem blicke die Gemeinde optimistisch in die Zukunft. Sie lobt die ehrenamtlichen Kräfte für beispielhaftes Engagement im Interesse des Gemeinwohls. Sie würdigt „Zusammenhalt, freundschaftliches Miteinander und optimale zentralörtliche Versorgung durch Geschäfte und Dienstleister“.

Gerade in Zeiten wie diesen zählen Zusammenhalt und eine funktionierende Infrastruktur mehr denn je. Was sonst alltäglich erscheint, lernt der Bürger noch mehr zu schätzen. Das Versorgungsnetz des Ortes kann sich sehen lassen. Deshalb unterstreicht die kommunale Wirtschaftsförderin Marion Ziegler-Jung: „Die Gemeinde ist ein attraktiver Standort für alle Angebote.“

Hier gilt auch: „Denk Global – Kauf Lokal“. Besonders zu unterstützen gilt es die noch vor Einbruch der Pandemie neu eröffneten Betriebe. Das Floristik-Fachgeschäft „Blumen am Schlössle“ wertet Herzog als „echten Gewinn“. Neu sind ebenfalls „Cays Eiscafé“, „Okus Einrichtungen“ an der Schopfheimer Straße, „Seelenspiel Tattoostudio“ an der Lörracher Straße und – bereits seit 2019 – „Brautmode Lacely“ an der Römerstraße. Ebenfalls 2019 wurde an der Mulsowstraße die Hausbrauerei Mülhaupt wiedereröffnet. Neu ist auch das Fahrradgeschäft „Fahrlos“ an der Hofmattstraße.

In der Hellbergschule mit ständig steigenden Schülerzahlen wurde im vergangenen Jahr in der fünften Klasse erstmals zweizügig gestartet. Da die räumlichen Kapazitäten ausgeschöpft sind, bedarf es dringend einer Erweiterung, für die das Gelände vorhanden ist.

Spannend bleibt es rund um die laufenden Bauprojekte. Einen „großen Wurf“ nennt Herzog den Kauf des Lauffenmühle-Areals. Vorgesehen sind unter anderem die Feuerwache Nord für die Ortsteile Brombach, Haagen und Hauingen, die Ansiedlung des Werkhofs der Gesamtstadt sowie Gewerbe- und Industriebetriebe – klimaschonend und ganz in Holzbauweise. Für die Bebauung „Bühl III“ hat das Preisgericht den Sieger gekürt. Vorgesehen sind 250 bis 280 Wohnungen.

Die Schöpflin Stiftung ist mitten im Werkstattverfahren zur weiteren Planung des Fabric-Areals. Derweil wurde im Gewerbegebiet „Brombach-Ost“ mit dem Bau des Museumsdepots begonnen, während im Entenbad die Arbeiten für das Zentralklinikum angelaufen sind. Weitere Wohnbebauung ist im Bereich Schlichtergasse vorgesehen.

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