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Wärmeschutz rechnet sich
Fördertöpfe und Steuervorteile erleichtern das energetische Sanieren

(djd). Die Klimaschutzziele der kommenden Jahre lassen sich nur erreichen, wenn alle einen Beitrag dazu leisten. In den eigenen vier Wänden fängt dies an. Zwei von drei Wohngebäuden sind nach Erhebungen der Deutschen Energie-Agentur vor Inkrafttreten der ersten Wärmeschutzverordnung 1979 entstanden. Sie verbrauchen bis zu fünfmal mehr Energie als Häuser, die nach 2001 gebaut wurden. Der Grund: Über gar nicht oder nur schlecht gedämmte Fassaden und Dächer geht viel wertvolle Wärme verloren, in der Folge muss nachgeheizt werden. Bei der Aufnahme der Ist-Situation und dem Erstellen eines Sanierungsfahrplans durch Energieberater ähneln sich daher häufig die Empfehlungen. Bevor neue energiesparende Heiztechnik und weitere Maßnahmen infrage kommen, bildet ein effektiver Wärmeschutz für das Zuhause meist den ersten Schritt.

Beim Sanieren kein Geld verschenken

Der Gesetzgeber hat den hohen Handlungsbedarf im Gebäudebestand erkannt und umfassende Programme aufgelegt. Die neue Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) etwa unterstützt Sanierer seit Jahresbeginn 2021 mit Investitionszuschüssen, schon länger besteht die Möglichkeit, mit einer energetischen Sanierung Steuern zu sparen. Dennoch ist dies vielfach noch unbekannt, schildert Serena Klein, Sprecherin der Geschäftsführung des Industrieverbandes Hartschaum e.V. (IVH): „Hausbesitzer verschenken somit bares Geld, denn neben den staatlichen Zuschüssen profitieren sie bei einer Wärmedämmung dauerhaft von niedrigeren Heizkosten und von einer nachhaltigen Wertsteigerung ihrer Immobilie.“ Wichtig sei es, sich über Fördermöglichkeiten vor Beginn möglicher Sanierungen zu informieren und in jedem Fall erfahrene Fachbetriebe mit der Ausführung zu beauftragen. Eine Dämmung Marke Eigenbau, die meist nicht die Erwartungen erfüllen kann, wird nicht bezuschusst.

Zuschüsse kassieren oder Steuern sparen

Ebenso wichtig wie die fachkundige Ausführung ist die Wahl des Dämmmaterials. Expandiertes Polystyrol (EPS), bekannt unter dem Markenbegriff Styropor, etwa bewährt sich seit Jahrzehnten an vielen Hausfassaden. Es verbindet einen hohen Wärmeschutz mit Langlebigkeit und einfacher Verarbeitung. Unter www.mit-sicherheit-eps.de gibt es ausführliche Informationen dazu, ebenso wie zu den verschiedenen Förderprogrammen. So sieht die BEG für Einzelmaßnahmen einen Investitionszuschuss von 20 Prozent vor. Wenn Energieberater vor der Sanierung einen individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) erstellt haben, steigt die Förderung um fünf Prozent auf ein Viertel der Gesamtkosten. Alternativ ist es möglich, 20 Prozent der Ausgaben für eine Wärmedämmung, verteilt auf drei Jahre, bei der Einkommensteuererklärung geltend zu machen.

Loft-Style für jedermann
Offene Wohnkonzepte mit Industrial Chic

(djd). Loft-Wohnungen stehen nach wie vor hoch im Kurs. Doch was genau bedeutet der Begriff eigentlich? Wörtlich aus dem Englischen übersetzt, heißt er „Dachboden“. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird er aber vor allem für Industrie- und Lageretagen angewendet, die zu Wohnzwecken umgebaut wurden und dabei ihren „Industrial Chic“ behalten haben. Derartige Fabriketagen zeichnen sich meist durch offene Grundrisse, große Fensterflächen und hohe Räume aus. Allerdings ist das Angebot an gewerblichen Objekten, die sich für eine Umnutzung eignen, sehr begrenzt. Anhänger des Loft-Flairs greifen die Stilelemente auch gerne bei der Einrichtung von Wohnungen oder Einfamilienhäusern auf. Ein typisches Beispiel sind offene Küchen, die direkt mit dem Wohn- oder Essbereich verbunden sind. Strikt räumlich getrennt sind häufig lediglich WC, Bad und die Schlafräume. So lässt sich der Loft-Stil nicht nur funktional, sondern auch ästhetisch auf andere Wohnkonzepte übertragen. Stilelemente sind etwa unbearbeitetes Holz, unverputztes Mauerwerk oder Beton, also Materialien, die früher für wirtschaftlich genutzte Räume typisch waren. Wer sich im „Industrial Style“ einrichten möchte, findet in den aktuellen Fliesenkollektionen verschiedenste Betonoptiken, rustikale Natursteindekore oder den Look von unbehandeltem Holz. Das Fliesendesign bietet heute Holzdekore, dessen Maserungen nicht nur deutlich sichtbar sind, sondern sich auch barfuß „ertasten“ lassen. Ein weiterer Vorteil von Fliesen ist die architektonisch ansprechende Raumgestaltung „aus einem Guss“. Sie können als Boden- und Wandverkleidung eingesetzt werden, gleichzeitig kommen sie dem Konzept des offenen, multifunktionalen Wohnens sehr entgegen, da sie sich schwellenlos über alle Wohnbereiche hinweg verlegen lassen. „Wer Räume mit hochwertigen, langlebigen Materialien ausstattet, kann ein Wohninterieur kreieren, das kurzlebige Moden überdauert“, erläutert Jens Fellhauer vom Bundesverband Keramische Fliesen e.V. Unter www.deutsche-fliese.de gibt es Inspirationen zum Loftwohnen mit Fliesen. Wer dann mit neuen Möbeln oder einem tollen Vintage-Stück vom Flohmarkt neue Wohnakzente setzen möchte, kann dies tun. Denn Möbel hinterlassen auf der Fliese weder Abdrücke, noch bilden sich auf stark begangenen Verkehrsflächen Laufspuren. Und auch die Position des Sofas lässt sich ändern, weil Fliesen nicht durch UV-Licht ausbleichen.

Praktisch und schön
Kücheneinrichtung nach eigenen Vorstellungen

lps/ML. Die Küche ist das „Herzstück“ so manchen Hauses. Hier wird gekocht, gebacken, gelebt und manchmal auch gefeiert. Umso wichtiger ist es, dass die Küche ein Wohlfühlort ist, an dem jeder im Haushalt gerne Zeit verbringt. Statt unpersönlicher Fertigeinrichtung geht der Trend immer mehr in Richtung individuell gestalteter Möbel. Professionelle Einrichtungshäuser und Küchenstudios helfen, die eigenen Vorstellungen und Wünsche zu verwirklichen. Nach wie vor im Trend liegt auch in der Küche der Landhausstil. Im Gegensatz zu schweren Möbeln und altmodisch wirkenden Verzierungen überzeugt die moderne Variante allerdings mit schmal gestalteten Türprofilen und Arbeitsplatten. Auch Nachhaltigkeit wird großgeschrieben: Immer mehr Anbieter verwenden Holz aus ökologischem Anbau und heimischer Forstwirtschaft. Neben dem Werkstoff Stein zieht auch Beton immer mehr in der Küche ein. Dunkle, glatte Oberflächen wirken hier keinesfalls monoton, sondern chic und zeitlos. Kombiniert mit leuchtendem Messing, sowie Kupfer- und Goldtönen kann so ein luxuriöses Design geschaffen werden. Wer es extravagant mag, der kombiniert dunkle Oberflächen mit zitronengelben Elementen an Griffen oder einzelnen Möbelstücken. Um im täglichen Trubel immer das Nötige zur Hand zu haben, ist ein gutes Ordnungssystem unbedingt notwendig. Auch dabei muss der Stil nicht zu kurz kommen. Ein hochwertiger Messerblock kann beispielsweise praktisch und schön zugleich sein.

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