Anzeige Modernes Bad – Moderne Heizung – SHK-Handwerk

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Fachgeschäfte in der Region machen den Weg frei zum Traumbad. Quelle: Unbekannt

(pad). Eine gut funktionierende Haustechnik ist immer wichtig. Gleichzeitig sollten Klimaschutz, Ressourcenschonung, Design und Funktionalität beachtet werden. „Das geht“, sagt der Fachmann. Denn: Klimaschonend heizen, effektiv Lüften, das barrierefreie Bad planen, geeignete Fördermittel abrufen, das richtige Heizen mit Holz und dabei Energie sparen und sich wohlfühlen – das kann man alles unter einen Hut bekommen. Es seien auch nur einige Punkte, zu denen das regionale Fachhandwerk wertvolle Tipps und Informationen gebe. „Vor Ort stehen die Innungsbetriebe mit Rat und Tat zur Seite – sachlich und kompetent“, wie es in einer Mitteilung heißt.

Die Heizung bietet viele Möglichkeiten zum Energiesparen. Wer sich für die Modernisierung seines Eigenheims entscheidet, möchte hinterher natürlich etwas davon haben: Einsparungen bei den laufenden Energiekosten oder ein gutes Gewissen in Sachen Klimaschutz.

Eine Möglichkeit, die eigene Strom- und Wärmeversorgung schnell und vergleichsweise kosteneffizient zu verbessern, ist der Einbau eines Hybridheizsystems aus einer modernen Öl-Brennwert- und einer Photovoltaikanlage (PV). Wer vor langer Zeit auf Heizöl gesetzt hat, kann diesem Energieträger weiterhin vertrauen. Denn: Im Vergleich mit gängigen anderen Systemen schneidet ein Öl-PV-Hybridsystem sowohl bei den laufenden Kosten als auch in Sachen Klimaschutz sehr gut ab. Das ist das Ergebnis einer Vergleichsrechnung des Instituts für Wärme und Öltechnik.

Moderne Ölheizungen sind besser als ihr Ruf: Im Verbund mit Photovoltaik reduzieren Öl-PV-Hybridsysteme die CO2-Emissionen und die laufenden Kosten für die Strom- und Wärmeversorgung um bis zu 50 Prozent gegenüber einer Lösung mit einem alten Heizkessel und konventioneller Stromversorgung.

Die Aussicht auf zukünftige, treibhausgasreduzierte Energieträger machen Öl-Brennwertgeräte zu einer zukunftssicheren Investition. An der Herstellung dieser neuen „Future Fuels“ wird intensiv geforscht. Ziel ist der problemlose Einsatz in der heute aktuellen Ölheizungstechnik.

Beim beispielhaft gewählten 150 Quadratmeter großen Einfamilienhaus mit einer vor 1986 installierten Ölheizung und einer konventionellen Stromversorgung liegt der jährliche Heizölbedarf bei rund 3500 Litern und der externe Strombezug bei rund 4300 Kilowattstunden (kWh). Wird nun die alte Wärmeversorgung durch eine neue Öl-Brennwertheizung ersetzt, sind einmalige Investitionen von rund 11 400 Euro nötig. Der Heizölbedarf reduziert sich aber deutlich auf rund 2450 Liter im Jahr. Und auch der externe Strombedarf sinkt durch effizientere Heizungsumwälzpumpen auf 4100 kWh. Die laufenden Kosten liegen dann nur noch bei rund 3000 Euro. Im Vergleich zur alten Heizung werden rund 700 Euro pro Jahr gespart.

Wird die veraltete Ölheizung von einer Gas-Brennwertheizung ersetzt, liegen die einmaligen Investitionen schon bei 13 000 Euro. Und mit 24 800 Euro muss derjenige rechnen, der sich eine Strom-Wärme-Pumpe einbaut. Mit ihr steigen dann auch die laufenden Kosten, da sich der externe Strombedarf auf 13 350 kWh erhöht. Kurzum: Rund 3400 Euro pro Jahr sind fällig.

Die geringsten Energiekosten entstehen, wenn die moderne Öl-Brennwertheizung mit erneuerbarer Energie kombiniert wird: Nur 1900 Euro fallen jährlich für die Strom- und Wärmeversorgung an, wenn im Beispielhaus ein Öl-PV-Hybridsystem zum Einsatz kommt. Im Vergleich zur alten Ölheizung werden rund 1800 Euro pro Jahr eingespart.

Das Öl-PV-Hybridsystem unterschiedet sich in zwei Punkten von der Öl-Brennwertheizung: Statt des normalen Warmwasserspeichers wird hier eine Version installiert, in den eine kleine Wärmepumpe integriert ist. Und auf dem Dach wird eine Photovoltaikanlage installiert, die Haus und Heizung mit selbsterzeugtem Solarstrom versorgen kann und Überschüsse gegen Vergütung ins Stromnetz einspeist.

Der Bedarf an Bädern, in denen Pflegebedürftige in den eigenen vier Wänden von Fachpersonal versorgt werden können, nimmt ebenfalls stetig zu. Das erfordert bauliche Mindestanforderungen – besonders beim Umbau kleiner Bäder.

Bei den meisten Personen, die auf fremde Hilfe angewiesen sind, besteht der Wunsch, möglichst in der vertrauten Umgebung der eigenen vier Wände wohnen zu bleiben. Welche Voraussetzungen dafür nötig sind und welche Verbesserungen für diesen wachsenden Teil der Bevölkerung anzustreben sind, hat der ZVSHK bereits in der Vergangenheit in Studien untersuchen lassen.

Für den Fachmann ist es eine Herausforderung, das Bad auf kleinem Grundriss so zu gestalten, dass auch die Nutzung mit körperlichen Einschränkungen möglich bleibt. Mehr noch: Je nach Handicap wird es notwendig, dass auch Platz für mindestens eine helfende Person in Bad oder WC zur Verfügung steht.

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