Anzeige Rat und Hilfe im Trauerfall

Verlagshaus Jaumann

Sterbefall - was ist zu beachten?
Es sind einige Formalitäten zu erledigen

Ein Sterbefall in der Familie lässt die Angehörigen erst einmal nicht an Bürokratie denken. Doch die holt die Betroffenen schneller ein, als ihnen lieb ist, denn Behördengänge müssen sein, um Formalitäten zu erledigen. Auch müssen persönliche Papiere des Verstorbenen gesichtet und Banken informiert werden - und das zeitnah. Hinzu kommen die Vorbereitung der Beerdigung, das Sichten von Adressbüchern und das Schreiben und Versenden von Trauerkarten. Wenn das Familienmitglied in einem Krankenhaus, einem Alten- oder Pflegeheim gestorben ist, dann übernimmt die Verwaltung die Formalitäten. Wenn es zu Hause passiert ist, dann muss grundsätzlich ein Arzt benachrichtigt werden, der einen Totenschein ausstellt.

An Behördengängen kommt man nicht vorbei

Nun müssen Behörden, Vereine und Versicherungen über den Tod des Familienmitglieds benachrichtigt werden. Dabei werden für den Gang zu Behörden bestimmte Unterlagen benötigt: prinzipiell der Personalausweis und der Reisepass. Bei Ledigen außerdem die Geburtsurkunde, bei Verheirateten die Heiratsurkunde oder das Familienstammbuch und bei Geschiedenen Heiratsurkunde und Scheidungsurteil. Nur mit diesen Unterlagen kann das Standesamt die Sterbeurkunde ausstellen. Wenn finanzielle Dinge geregelt werden müssen, braucht man das Testament, die Rentenmitteilung, den Krankenversicherungsnachweis und - falls vorhanden - die Policen von Unfall-, Lebens- und Sterbegeldversicherung.

Sterbegeld: Rechtzeitige Vorsorge hilft den Hinterbliebenen

Neben der Bürokratie, die bei einem Sterbefall auf die Angehörigen zukommt, sind auch die Kosten nicht zu vernachlässigen. So sind Summen von 5.000 Euro und mehr keine Seltenheit. Möchte man nicht, dass die Angehörigen unter diesen Ausgaben zu leiden haben, kann man eine Sterbegeldversicherung abschließen. Je früher man sich darum kümmert, umso geringer ist der eigene finanzielle Aufwand im Monat. „Aber auch im Alter ist es noch möglich und sinnvoll, eine Police abzuschließen. So gibt es zum Beispiel einen Tarif, der schon nach einjähriger Aufbauzeit im Todesfall die volle Leistung erbringt“, erklärt Andrea König-Uber von den Ergo Direkt Versicherungen. Wenn man bereits zu Lebzeiten eine bezugsberechtigte Person bestimmt, vereinfacht und beschleunigt dies die Bearbeitung durch die Versicherung im Todesfall. Andrea König-Uber: „Wir geben das Versprechen, die Leistung einer Sterbegeldversicherung bei Vorlage der erforderlichen Unterlagen innerhalb von zehn Tagen auszuzahlen.“

Kompetente Ansprechpartner
Seriöse Bestatter unterstützen im Trauerfall

(spp-o) Der Tod eines nahen Angehörigen bedeutet: Ausnahmezustand. In diesem Fall sucht man nach schneller professioneller Unterstützung und dies – ganz natürlich für uns, den „Homo digitalis“ – auch im Internet. Klare Kriterien helfen bei der Online-Suche nach qualifizierten und seriösen Bestattern. In Deutschland kann praktisch jeder ein Gewerbe als Bestatter anmelden. Deshalb setzt der Bundesverband Deutscher Bestatter e. V. (BDB) auf Qualitätsstandards. Hierzu gehören Aus- und Fortbildungen zur Bestattungsfachkraft und zum Bestattermeister. Betriebe, die den Gütenachweis „Markenzeichen der Bestatter“ führen dürfen, haben ihre besondere fachliche und persönliche Qualifikation nachgewiesen und sind vom Handwerk geprüft. Im Falle des Markenzeichens wird die Einhaltung der Qualitäts-Verpflichtungen durch unabhängige Prüfer und regelmäßige interne Kontrollen verbürgt und gewährleistet. Was viele Menschen nicht wissen: Zahlreiche Online-Anbieter sind lediglich provisionsbasierte Vermittlungsportale, die mit einem echten Bestattungshaus vor Ort mit Trauerbegleitung, Beistand und vor allem mit echten und kompetenten Menschen als Ansprechpartnern nichts zu tun haben. Ganz ohne Provisionszahlungen gibt es die Online-Suche des BDB auf www.bestatter.de. Hier sind rund 85 % der in Deutschland tätigen Bestatter gelistet.

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