Anzeige Regionale Produkte direkt vom Erzeuger

Landwirtschaftliche Direktvermarktung findet Anklang beim Verbraucher, besonders an reich bestückten Marktständen und auch trotz Corona-Einschränkungen.Foto: Ralph Lacher Foto: Die Oberbadische

Kreis Lörrach (os). Regionale und saisonale Produkte liegen beim Verbraucher im Trend, gerade auch in einem Landstrich wie dem Kreis Lörrach mit seiner land- und weinwirtschaftlichen Vielfalt. Das war schon immer so – und in den zurück liegenden gut 14 Monaten mit Corona und entsprechenden Einschränkungen sogar mit steigender Tendenz und Akzeptanz beim Verbraucher. Diese durchaus positive Nebenwirkung der Einschränkungen durch die Pandemie jedenfalls sehen die Erzeuger in der Region.

Sie wissen auch um die topografischen Vorzüge der Gegend zwischen Markgräflerland, Dreiländereck, Hochrhein und Südschwarzwald. In dieser Kulturlandschaft erzeugen Bauern und Winzer eine enorme Bandbreite von schmackhaften, regionalen und saisonalen Erzeugnissen. Vermarktet werden diese zum Teil über die großen Genossenschaften, etwa den Erzeugergroßmarkt (EGRO) mit Sitz in Efringen-Kirchen und Oberrotweil, die Winzergenossenschaften wie die Markgräfler Winzer eG in Efringen-Kirchen, die Erste Markgräfler Winzergenossen­schaft Schliengen und die Haltinger Winzer eG oder die Schwarzwaldmilch Freiburg. Im Bereich Obst und Gemüse sowie im Weinbau und in der Milch- und Fleischviehhaltung stark ist im Dreiländereck und Wiesental sowie im Südschwarzwald die Direktvermarktung, im Ab-Hof-Verkauf in Hofläden oder auf den Wochenmärkten.

Frische, qualitativ hochwertige Produkte erzeugen die Bauern hierzulande, im vergangenen Jahr unter insgesamt etwas besseren Wetterbedingungen als in den Hitze- und Trockenjahren 2018 und 2019. Corona führte 2020 zwar zu Schwierigkeiten in der Rekrutierung der osteuropäischen Erntehelfer. In diesem Jahr blieben diese Probleme erfreulicherweise aus, allerdings mit erheblichem Aufwand für die hiesigen Erzeuger. Kreis-BLHV-Vorsitzender Heinz Kaufmann vom Seebodenhof in Efringen-Kirchen weist für die Branche darauf hin, dass beim Verbraucher gerade in der Zeit der Lockdowns der Aspekt „Woher kommen meine Nahrungsmittel und wer erzeugt sie wie?“ vermehrt in den Fokus gerückt sei.

Aus Kuhmilch – im Wiesental teilweise auch aus Ziegen- und Schafsmilch – entsteht Käse, aber auch Bauernhof-Eis und weitere Milchprodukte. Selbstgebackenes Bauernbrot gibt es nicht nur auf den Wochenmärkten, sondern auch in den Bauern- und Hofläden, die viele Erzeuger in der Region betreiben. Auch die Metzger in der Region sind darum bemüht, möglichst Fleisch von den Tieren der hiesigen Bauern zu verarbeiten. So finden sich viele regionale Fleisch- und Wurstwaren in den entsprechenden Frische-Theken. Abgerundet wird das regionale Sortiment im Lebensmittelbereich durch die Weinbauern und deren anerkannt hochwertige Tropfen aus hiesigen Trauben. Schon mehr als eine Abrundung der Branche stellen jene Bauern und Winzer dar, die als Mitglieder der Öko-Erzeugerverbände Obst, Gemüse und Wein nach biologisch-dynamischen Gesichtspunkten erzeugen und damit das Angebotsspektrum auf diesen immer wichtiger werdenden Bereich ausdehnen. Qualität in den Produkten und in der Präsentation ist gefragt in allen Angebotssegmenten bei den Verbrauchern, wissen die Erzeugenden aus der Raumschaft und machen auch deutlich, dass ganz besonders in Corona- und Lockdown-Zeiten der direkte Kontakt, das Gespräch mit dem Erzeugern, vom Verbraucher gewünscht wird.

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