Anzeige Schreiner- und Zimmererhandwerk stellt sich vor

Junge Menschen haben beste Chancen, im Schreinerhandwerk eine Berufskarriere zu starten.                                                                  Foto: Peter Ade Foto: Die Oberbadische

Kreis Lörrach (pad). Der Schreiner ist ein Allrounder. Qualität, Beständigkeit und Anpassung an den Wandel der Zeit kennzeichnen sein Handwerk. Die Bandbreite des Schaffens ist groß und reicht vom Möbelbau mit Einzelstücken und Garnituren bis zum Innenausbau mit Schlaf- und Badezimmern, Einbauküchen, Tischen und Schränken.

Im Fenster- und Türenbau ist der Schreiner ebenso aktiv wie beim Verlegen von Holz- und Laminatböden, bei Verglasungen sowie beim Austausch und dem Nachrüsten von Fenstern mit Dichtungen. Nicht zu vergessen sind fachgerechte Restaurationen alter Möbelstücke. Das Schreinerhandwerk ist gekennzeichnet durch eine außerordentliche Vielfalt des Angebots- und Fertigungsspektrums. Dementsprechend unterschiedlich aufgestellt sind die Betriebe. Für bestimmte Tätigkeiten gibt es Fachgruppen oder Qualitätsgemeinschaften, in denen sich Innungsbetriebe zusammengeschlossen haben und sich durch besondere Schulungsmaßnahmen qualifizieren.

Es gibt kaum einen Ort, an dem sich keine Schreinerarbeit findet. Denn der Schreiner ist einer der vielseitigsten Handwerker überhaupt. In enger Abstimmung mit dem Kunden entwirft, gestaltet und fertigt der Schreiner alles, was gewünscht wird – vom Einbauschrank bis zur Wand- und Deckenverkleidung. Mit modernen, zum Teil vom Computer gesteuerten Maschinen verarbeiten die Betriebe neben Holz auch Kunststoffe, Holz- und Mineralwerkstoffe, Glas, Metall und Stein.

Die Produktpalette ist so variabel wie die Anforderungen der Wohnverhältnisse. Ob Fußböden, Treppen, Dachausbau oder Renovierungen – der Schreiner ist der Experte bei allen Themen rund ums Bauen, Wohnen und Einrichten.

Fast 2000 Meisterbetriebe in ganz Baden-Württemberg gewährleisten, dass der Kunde – auch im Landkreis Lörrach – „seinen“ Handwerker ganz in der Nähe findet. Doch auch den Schreinern fehlt der Nachwuchs. In Südbaden gibt es zahlreiche Lehrstellen, die nicht besetzt sind. Schülern wird seit längerem die Möglichkeit geboten, an „Schnuppertagen“ oder bei Berufspraktika selbst einmal unter Anleitung zu Hobel und Säge zu greifen.

Großen Wert legt die Schreinerinnung unter Leitung ihres Obermeisters Martin Ranz auf gute Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer und der Gewerbeschule, dies vor allem mit Blick auf hohe Ausbildungsqualität, um den Betrieben der Region den notwendigen Nachwuchs an Fachkräften zu sichern.

Die Konjunktur sei „zufriedenstellend bis sehr gut“, berichtete Cornelia Rupp-Hafner in der jüngsten Innungsversammlung. „Auch bei der Preissituation hört man kaum Klagen“, bestätigte die Hauptgeschäftsführerin des Verbandes „Schreiner Baden“. Es werde überlegt, im Frühjahr einen „Tag der offenen Tür“ durchzuführen, um Betrieben die Möglichkeit zu geben, der Öffentlichkeit Einblicke in eine Schreinerei und ihr Arbeitsumfeld zu vermitteln.

Informiert wurde über die Möglichkeit, Auslandspraktika zu absolvieren. Der frühere Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Otfried Eckert, sieht in dem von der Handwerkskammer Freiburg koordinierten Angebot eine gute Chance, junge Mitarbeiter an heimische Betriebe zu binden. Zuletzt sei eine Gruppe junger Elektriker aus Südbaden in Finnland im Einsatz gewesen. Einige Teilnehmer haben danach mit einer Ausbildung begonnen und legten somit den Grundstein für eine Berufskarriere.

n Die Kreishandwerkerschaft Lörrach gibt gerne weitere Informationen (Tel. 07621/422 36 60) oder unter www.kreishandwerkerschaft.de

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