Anzeige Zum Tag der Zahngesundheit

Modernste Diagnostik in der Zahnklinik Foto: Peter Ade

Kreis Lörrach (pad). Schöne Zähne symbolisieren Gesundheit, Vitalität und Lebensfreude. Sie tragen zu selbstsicherem Auftreten bei. Verlorene oder beschädigte Zähne können heutzutage so ersetzt werden, dass sie sich optisch perfekt ins Bild der natürlichen Zähne einfügen. Dabei spielt Keramik eine große Rolle: Vollkeramische Kronen oder Brücken bestehen sowohl aus einem keramischen Unterbau (Gerüst) als auch einer keramischen Verblendung. Da dieses Material eine ähnliche Lichtdurchlässigkeit zeigt wie ein biologischer Zahn, wirkt jede Restauration aus Vollkeramik sehr natürlich.

Ob Zahnersatz mit Kronen und Brücken oder auch bei Farbkorrekturen durch Verblendschalen: Ein Zahnersatz aus Keramik ist biologisch besonders gut verträglich. So verändert Vollkeramik weder das Mundmilieu noch wird es selbst dadurch beeinflusst. Ihre chemische Widerstandsfähigkeit übertrifft selbst hochwertige Metalle. Keramik ist absolut farbbeständig und nutzt sich beim Kauen wenig ab. Hinzu kommt, dass die geringe Wärmeleitfähigkeit den Zahnnerv schont, der auf Temperaturwechsel schmerzhaft reagiert.

Der heutige nationale „Tag der Zahngesundheit“ ist dem Thema Parodontitis gewidmet – eine Entzündung des Zahnhalteapparats, von der in Deutschland viele Menschen betroffen sind. So wurde eine moderate oder schwere Parodontitis bei 64,6 Prozent der 65- bis 74-Jährigen festgestellt. In der Altersgruppe 35 bis 44 Jahre sind es 51,6 Prozent. Doch auch Jüngere können eine Parodontitis entwickeln, die zu einem Abbau des Kieferknochens und im schlimmsten Fall zu Zahnverlust führt.

Zündstoff im Zusammenhang mit der Parodontitis ergibt sich zum anderen, weil sie sich oft schleichend und unbemerkt entwickelt, ohne dass Betroffene die Symptome erkennen. Das kann besonders gefährlich werden, wenn Vorerkrankungen oder Risiken wie Diabetes oder Herz-Kreislauferkrankungen vorliegen. Parodontitis kann diese mitauslösen und verstärken.

Der Tag der Zahngesundheit möchte aufklären, welche Warnsignale es gibt und wie man darauf reagieren sollte. Ganz gezielt geht es auch um die Frage, wie man einer Parodontitis vorbeugen kann. Dabei spielt die frühe Gesundheitserziehung durch Gruppenprophylaxe in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kitas und Schulen eine wichtige Rolle, aber auch die regelmäßige, sorgfältige Mundhygiene, kombiniert mit einem gesunden Lebensstil und den Vorsorgeleistungen in der zahnärztlichen Praxis.

Der Körper und der Zahn-Kiefer-Komplex stehen in einer vielfältigen Beziehung. Wenn Zähne von Zahnkaries befallen sind oder wenn der Zahnhalteapparat durch Parodontitis angegriffen ist, wirkt sich dies auch negativ auf die allgemeine Gesundheit aus.

Erkrankungen des Kauorgans können somit Auswirkungen auf die Regulationsfähigkeit und den Gesundheitszustand des Gesamtorganismus haben. Umgekehrt ist es möglich, dass Allgemeinerkrankungen die Mundgesundheit negativ beeinflussen.

Die Prothetik beim Zahnarzt umfasst die ganzheitliche Betrachtung der Problematik und deren Behandlungsmöglichkeiten. Dabei sollen die mittel- und langfristige Erhaltungsfähigkeit der Zähne genauestens geschätzt werden wie auch die Verträglichkeit und Kontraindikationen sorgfältig geprüft und ästhetische Aspekte berücksichtigt werden.

Für jeden Patienten findet beim Zahnarzt eine auf ihn persönlich abgestimmte und individuelle Beratung statt. So können dauerhafte Beschwerden im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich von Beginn an vermieden werden. Deshalb steht bei der zahnärztlichen Prothetik die langfristige Betreuungsstrategie des Zahnpatienten im Vordergrund, ganz im Sinne einer langanhaltenden Mundgesundheit und Lebensqualität.

  • Bewertung
    0

Umfrage

reg_0210_Impfung_dpa_Christoph_Soeder

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hal vorgeschlagen, die „epidemische Notlage von nationaler Tragweite“ Ende November zu beenden. Was halten Sie davon? 

Ergebnis anzeigen
loading