Auggen Auggen begrüßt neuen Rathauschef

Der neue Bürgermeister Ulli Waldkirch und seine Frau Laura. Foto: Jutta Schütz

Seit Dienstag, 14. September, ist Ulli Waldkirch ganz offiziell der neue Bürgermeister von Auggen. In einer öffentlichen Gemeinderatssitzung wurde er von Bürgermeister-Stellvertreter Peter Danzeisen feierlich auf sein Amt verpflichtet. Von ihm bekam Waldkirch auch die Amtskette umgehängt.

Von Jutta Schütz

Auggen. Auf dem Rathausplatz warteten währenddessen bereits viele Auggener Bürger, der Chor der „Sorgenbrecher“, der Musikverein und die Feuerwehr sowie weitere Vereinsvertreter darauf, mit ihrem neuen Amtsoberhaupt anstoßen zu können.

Das traditionelle Weinfass zum Fest hatte Waldkirch gespendet – die Winzergenossenschaft Auggen hatte zudem erstmals seit langer Zeit einen Weinbrunnen aufgebaut. In einem bescheidenen Maß konnte auch gewirtet werden. Rathausmitarbeiter achteten darauf, dass beim Zugang zum Rathaus und beim Betreten des Platzes die geltenden Corona-Regeln eingehalten wurden.

Waldkirchs Vorgänger im Amt, Fritz Deutschmann, konnte nicht an der Feier teilnehmen, wie der neue Rathauschef mitteilte. Damit überließ Deutschmann aber auch das Feld und damit die volle Aufmerksamkeit seinem Nachfolger.

Die Amtseinführung im Rathaussaal erfolgte in Anwesenheit von Hauptamtsleiter Dirk Ehret, den Gemeinderäten sowie engen Freun den und Verwandten. Der Gemeinderat bestätigte dabei einstimmig das Wahlergebnis.

Ständchen und Gedicht für neuen Bürgermeister

Ein Ständchen hielt der Gesangverein Auggen und bekam viel Beifall. Der Vorsitzende der Sänger, Kurt Moritz, verlas ein launiges Gedicht, mit dem er dem Bürgermeister weissagte, dass es für einen Rathauschef immer mal wieder auf und ab gehen würde. „Das Bürgermeisteramt isch kei Nebensache, täglich muss man ebbis Gutes mache“, dichtete Moritz.

Waldkirch hielt eine kurze Rede und bedankte sich bei seinem Vorgänger, dem „tollen Rathausteam und dem Gemeinderat“ für die Hilfe bei der Amtseinführung. Er sei heute mit dem ersten Tag im Amt „sehr gerne ins Rathaus gekommen und morgen komme ich auch wieder freudig hierhin“, stellte er fest.

Mitgeteilt wurde in der öffentlichen Sitzung, dass der neue Bürgermeister in die Besoldungsgruppe A 15 eingeordnet wird.

Zuerst im Rathaus und später auf dem Rathausplatz sprach Waldkirch seiner Frau Laura und seiner Familie für die Unterstützung in den vergangenen Wochen einen besonderen Dank aus.

Es gebe noch viel für ihn zu lernen, teilte er mit. Mit der Erweiterung der Grundschule stehe thematisch und auch finanziell ein sehr großes Thema für Auggen an, nannte er ein Beispiel für zukünftige Projekte im Ort. „Ich möchte Themen transparent und offen angehen und kommunizieren, dabei auch mit dem Gemeinderat entschlossen wichtige Dinge anpacken“, sagte er. Wichtig sei dabei, den nötigen Respekt und auch den richtigen Ton zu finden, fuhr er fort.

Kurzen Draht zu den Bürgern pflegen

Als Bürgermeister wolle er ebenso wie die Verwaltung den kurzen Draht zu den Bürgern pflegen und ein offenes Ohr für alle Belange haben. Insbesondere die Vereine gelte es nun zu unterstützen. Auf das neue Jugendforum, das erstmals im Herbst tagen soll, um auch die jungen Leute in der Gemeinde besser einzubinden, freue er sich jetzt schon besonders, so Waldkirch.

Mit Blick auf die Corona-Pandemie, die die Welt schon seit eineinhalb Jahren beschäftigt, meinte er: „Ich hoffe, dass hier nun nicht mehr nur ein kleines, sondern ein größeres Licht am Ende des Tunnels zu sehen sein wird und damit auch mehr Normalität.“ In diesem Zusammenhang verwies Waldkirch auf inzwischen ausreichende Impfangebote für die Bevölkerung und bessere Hygiene-Maßnahmen.

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