Auggen Auggen hat weiterhin eine Busanbindung

Künftig halten mehr Busse im Winzerdorf. Foto: Anlicker

Auggen (bea). Auggen wird nicht abgehängt. Statt der befürchteten Streichung aller Busverbindungen über den reinen Schülerverkehr hinaus bleibt der Anbindungstakt in Richtung Schliengen und Müllheim während der Woche weitgehend erhalten, am Wochenende ergibt sich sogar eine deutliche Verbesserung der Busanbindung.

Mit acht Fahrtenpaaren – drei davon morgens, zwei mittags, zwei abends und einem nachts – ist für die Gemeinde Auggen ein Bus-Mindestangebot mit integriertem Schülerverkehr als Ergänzung zum Schienenverkehr vorgesehen. Hinzu kommen jeweils sechs Fahrtenpaare am Samstag und am Sonntag, eine Verbesserung zum derzeitigen Stand – samstags eine Verbindung, sonntags gar keine.

Mehr wäre besser: Das Angebot sei auf Dauer nicht ausreichend, um eine Alternative zum Individualverkehr darzustellen, gab Gemeinderätin Barbara Schroeren-Boersch (Grün-Rote Liste) zu bedenken und sprach damit auch einigen Ratskollegen sichtlich aus dem Herzen. Der Vorschlag, aus Gemeindemitteln zusätzliche Busverbindungen zu ermöglichen, die dann vom Zweckverband Regio-Nahverkehr mit ausgeschrieben würden, fand im Gremium keine Freunde. 6300 Euro im Jahr würden für eine weitere regelmäßige Verbindung zwischen Auggen und Müllheim fällig, 8100 Euro für eine Verbindung mit Schliengen. „Das ist zu teuer für uns“, erklärte Bürgermeister Ulli Waldkirch rundheraus.

Die Umsetzung des neuen Nahverkehrsplans werde zwischen 2022 und 2026 erfolgen, in Auggen frühestens 2023/2024, informierte der Bürgermeister. Der Gemeinderat nahm den aktuellen Entwurf des neuen Nahverkehrsplans zur Kenntnis, merkte aber gleichzeitig an, dass man sich eine Intensivierung der Busverbindungen wünsche. Ebenso wird gegenüber dem Zweckverband Regio-Nahverkehr die Wiederaufnahme weggefallener Bahnhalte in Auggen und die zügige Einführung der Breisgau-S-Bahn angemahnt.

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