Auggen Deutschmann kandidiert nicht erneut

Fritz Deutschmann wird nicht mehr als Auggener Bürgermeister kandidieren.Foto: zVg Foto: Weiler Zeitung

Auggen (ilz). Gegen Ende seiner Neujahrsansprache, die aufgrund der Corona-Pandemie virtuell stattfinden musste, erklärt der amtierende Auggener Bürgermeister Fritz Deutschmann, dass die Gemeinde dieses Jahr einen neuen Bürgermeister oder eine neue Bürgermeisterin bekommen wird. Denn nach reiflicher Überlegung habe er sich dazu entschieden, bei der Wahl im Juli nicht für eine dritte Amtszeit zu kandieren. Als Grund nennt er sein Alter. „Am Ende einer dritten Amtszeit wäre ich 70 Jahre jung, und davon möchte ich absehen“, teilt Deutschmann mit.

Rückblick auf 2020

In seiner Ansprache blickt der Bürgermeister zudem auf das Corona-Jahr und die vielen damit verbundenen Herausforderungen zurück. Alle kulturellen Veranstaltungen habe man absagen müssen, auch das Auggener Winzerfest. Wie Deutschmann jedoch betont, habe man die normalerweise am Winzerfest beteiligten Vereine seitens der Kommune finanzielle unterstützt. „Das ist für uns sehr wichtig, denn die Vereine sind der Kitt der Gesellschaft“, so der Bürgermeister.

Neben Corona waren für Auggen im Jahr 2020 zudem immer wieder Themen wichtig, die im Zusammenhang mit der Deutschen Bahn stehen. Neben dem Zugunglück am 2. April weist Deutschmann auf die beiden Bahnüberführungen und Bauwerke für den Lärmschutz hin. Durch die für Februar angekündigte Verkehrsfreigabe der Überführung gegenüber des Winzerkellers sei dann auch das Gewerbegebiet „Brauetsmatten“ wieder gut anfahrbar.

Investitionen in Bildung

Auch mit Blick auf den Bildungssektor habe sich in Auggen im Jahr 2020 einiges getan. Den Abriss des alten Kiga-Gebäudes, den Neubau für die Erweiterung sowie Lösungen bei der Kern- und Randzeitbetreuung für die Schulkinder spricht Deutschmann diesbezüglich an. Die Planungen für die Erweiterung der Grundschule stehen für dieses Jahr auf dem Programm.

Neben einigen Infrastrukturmaßnahmen in der Gemeinde ehrt Deutschmann in der virtuellen Ansprache zudem die fleißigen Blutspender (wir berichten noch).

Beim Blick voraus könne man optimistisch sein, dass sich die Lebensumstände normalisieren, schaut Deutschmann zudem auf die Entwicklung des Impfstoffes, bevor er abschließend das Glas auf das neue Jahr erhebt.

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