Auggen Nur das Radeln ist zu wenig

Auggen (anl). „Guet für di, guet für alli“, heißt es ab heute für drei Wochen im Winzerdorf Auggen. Die Gemeinde Auggen veranstaltet bis 30. September die Aktion „Auggen bewegt sich – klimaneutral“. Es geht darum, das Auto stehen zu lassen und mehr zu Fuß, mit dem Rad, Roller, Skateboard oder Inline-Skates unterwegs zu sein. Initiatorinnen der Aktion sind Jessica Gehrmann von der Tourist-Information und vom Bürgerbüro der Gemeinde sowie Isabella Giesel vom Bürgermeister-Sekretariat.

„Wir haben überlegt, ob wir uns auch der Aktion Stadtradeln anschließen sollen“, sagt Giesel und betont: „Nur das Radeln war uns nicht genug. Wir wollten etwas machen, bei der alle mitmachen können, egal ob laufen, radfahren oder rollen.“

Die Aktion hat drei Schwerpunkte, erklärt Jessica Gehrmann. Diese sind ein Stempelbuch, die Aktionswochen mit Tourenvorschlägen und die Nutzung der kostenlosen „Runtastic“-App.

Stempelbuch

„Wir haben ein Stempelbuch mit zehn Stationen erstellt, an denen Stempel gesammelt werden können. Diese können mit dem Rad angefahren oder zu Fuß angelaufen werden“, erklärt Gehrmann. Das Stempelbuch ist für Familien mit Kindern eine spannende Sache, ergänzt sie.

Aktionswochen

Für jede Woche wurde ein Tourenvorschlag erarbeitet. Los geht es in der nächsten Woche mit einer leichten Radtour ohne Steigungen, die für Kinder und Ungeübte geeignet ist. Sie ist etwa 15 Kilometer lang. Start und Ziel ist auf dem Châteauneuf-du-Pape-Platz. In der zweiten Woche führt eine Wanderung entlang des knapp acht Kilometer langen Auggener Weinlehrpfads. Start und Ziel ist beim Winzerkeller Auggener Schäf. In der letzten Aktionswoche steht dann eine anspruchsvollere Rad- beziehungsweise E-Bike-Tour auf dem Programm mit einer Länge von rund 40 Kilometer. Start und Ziel ist auch hier wieder auf dem Rathausplatz.

App

Dritter Baustein ist die Nutzung der kostenlosen Runtastic-App. Diese kann im Play-Store heruntergeladen werden. Anschließend muss man nur noch der Gruppe „Auggen bewegt sich“ beitreten und kann die geradelten oder gelaufenen Kilometer zählen. Gleichzeitig kann man sehen, wie man im Vergleich zu den anderen steht. „Wir wollen Aufmerksamkeit und das Bewusstsein dafür schaffen, dass man kurze Strecken im Dorf auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen kann“, sagt Giesel. Fast noch wichtiger sei es, eine coronakonforme Veranstaltung für die Auggener durchzuführen, damit im Ort „wieder etwas geht“.

Weitere Informationen: www.auggen.de

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