Auggen Viele Briefwähler erwartet

Im Auggener Rathaus gibt es ab 14. September einen neuen Chef.Foto: Alexander Anlicker Foto: Weiler Zeitung

Die Auggener wählen am Sonntag, 11. Juli, einen neuen Bürgermeister. Der Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung den Wahltermin und weitere Regularien festgelegt. Als Termin für einen möglichen zweiten Wahlgang wurde der Sonntag, 25. Juli, festgelegt.

Von Alexander Anlicker

Auggen. Die Amtszeit von Bürgermeister Fritz Deutschmann endet am 13. September. Dieser hatte bei seiner Online-Neujahrsansprache angekündigt, nicht für eine dritte Amtszeit zu kandidieren.

Hauptamtsleiter Dirk Ehret erläuterte den Beschlussvorschlag der Verwaltung. Da die Wahl frühestens drei Monate und spätestens einen Monat vor dem Ablauf der Amtszeit stattfinden müsse, schlage die Verwaltung die beiden Termine noch vor den Sommerferien vor.

Ferner beschloss das Gremium, die Stelle nicht nur im Staatsanzeiger von Baden-Württemberg, sondern auch in der Zeitung auszuschreiben, dort allerdings nur mit einer kleineren Anzeige und einem Verweis auf die vollständige Ausschreibung im Internetauftritt der Gemeinde.

Darüber hinaus legte der Gemeinderat das Ende der Bewerbungsfrist fest. Bewerbungen können ab dem ersten Tag nach der Veröffentlichung im Staatsanzeiger bis Montag, 14. Juni, um 18 Uhr eingereicht werden.

Die Einreichungsfrist für einen etwaigen zweiten Wahlgang, falls kein Bewerber mehr als 50 Prozent der Stimmen auf sich vereint, endet am Mittwoch, 14. Juli. Die verbleibenden anderthalb Wochen seien ausreichend, um Wahlzettel zu drucken und Briefwahlunterlagen zu verschicken, antwortete Ehret auf Nachfrage aus dem Gemeinderat. Ein Abstand von drei statt zwei Wochen zwischen den Wahlgängen sei zwar möglich, in der Vergangenheit und in anderen Gemeinden hätten sich die zwei Wochen aber als ausreichend erwiesen. Zudem gab er zu bedenken, dass der zweite Wahltermin dann in den Sommerferien liege.

Festgelegt wurde auch, dass es nur einen Wahlbezirk geben soll. Angesichts der Einwohnerzahl könne zwar ein zweiter Wahlbezirk eingerichtet werde, allerdings seien ein Wahlbezirk und ein Wahllokal ausreichend, da sowieso angesichts der Corona-Pandemie die Wähler verstärkt das Briefwahlangebot nutzen würden.

Als Wahllokal wurde die Sonnberghalle festgelegt.

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