Bad Bellingen Betriebsüberwacher sollen es richten

Die Bundestagsabgeordneten Christoph Hoffmann und Gerhard Zickenheiner laden interessierte Bürger zu einem überparteilichen Gesprächstermin mit dem Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn, Thorsten Krenz, ein. Thema ist der Ausbau der Rheintalbahn. Foto: Anlicker Foto: Weiler Zeitung

Rebland. Der FDP-Bundestagsabgeordnete Christoph Hoffmann lädt gemeinsam mit dem Grünen-Bundestagsabgeordneten Gerhard Zickenheiner interessierte Bürger zu einem überparteilichen Gesprächstermin mit dem Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn, Thorsten Krenz, ein. Start ist am Dienstag, 3. August, um 14 Uhr am Bahnhofsplatz in Bad Krozingen. Als weitere Station wird um 15.30 Uhr in Lörrach die Baustelle der S-Bahn S 6 nebst Haltestelle und Bahnanschluss besichtigt.

Die von Hoffmann vorgeschlagenen Themen wie das Bahnhofsareal in Müllheim und die Schallschutzwände in Auggen sowie das Abstellen von Gefahrgut führenden Güterzügen in Rheinweiler und Efringen-Kirchen wurden wegen Zeitmangel des Bevollmächtigten nicht aufgenommen.

Krenz habe ihm zum Thema Gefahrgutzüge folgendes mitgeteilt, schreibt Hoffmann: „Bei der Thematik Gefahrgutzüge in Efringen-Kirchen wird die DB im betrieblichen Ablauf versuchen, das Halten der Züge – soweit dies möglich ist – zu vermeiden, oder wenn es wie unlängst einen Halt eines Zuges gibt, die Weiterfahrt so schnell wie möglich zu organisieren. Weitere Entspannung erhofft sich die DB durch den Einsatz sogenannter Betriebsüberwacher in den Grenzbahnhöfen Basel Bad Bf, Weil am Rhein und dem Rangierbahnhof Basel Bad Bf. Dadurch soll der Betriebsablauf künftig besser koordiniert werden. Die Einrichtung der Stellen erfolge noch im Laufe dieses Jahres.“

Hoffmann hofft, dass mit dieser Lösung weitere Fortschritte im Management der Gefahrgutzüge gelingen. Er zeigte sich jedoch skeptisch, ob dies eine endgültige Lösung ist. „Nur wenn innerhalb der DB Netz diese Gleise als gesperrt für Gefahrgut gelten, wird auch der Zulauf zu diesem Gleisen endlich gestoppt werden können“, sagt Hoffmann.

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