Bad Bellingen Bummeln, Kürbisse schnitzen und Historisches

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Ein breites Angebot an Waren erwartete die Besucher des Bad Bellinger Herbstmarkts. Foto: Ralph Lacher

Bad Bellingen (os). Das Wetter meinte es nicht so richtig gut mit den Teilnehmern und Besuchern am Herbstmarkt mit Chilbifest und verkaufsoffenem Sonntag in Bad Bellingens Ortskern. Doch trotzdem könne man mit der ab dem frühen Mittag deutlich anziehenden Besucherresonanz zufrieden sein, sagte Marktmeister Siegfried Jürgens von der Bad Bellinger Gemeindeverwaltung. Er hatte den Markt zum zwölften Mal organisiert.

Bei Beginn der Veranstaltung auf dem weitläufigen Marktareal die Rheinstraße entlang sorgte Landregen für doch sehr gelichtete Besucherreihen. Geboten wurde denen, die später dann trockenen Hauptes an den Ständen vorbei flanierten, allerhand. Bei den sogenannten fahrenden Händlern, die nach Aussage von Jürgens aus dem gesamten südbadischen Raum kamen, gab es Schmuck, Selbstgemachtes an Nützlichem und Dekorativem, Obst, neuen Wein, Blumengestecke, Kuchen, Modeaccessoires, Seifen und Produkte aus Holz in kunsthandwerklicher Qualität und natürlich auch Verköstigung. Für die sorgten auch die an der Rheinstraße ansässigen Gastronomiebetriebe und die Bad Bellinger Feuerwehr, die gegenüber des Rathauses einen Stand mit Werbung in eigener Sache, vornehmlich für die Jugendwehr, betrieb.

Mit Chilbifest

Vor dem Schloss und im Schlosskeller bot der Förderkreis Heimatmuseum Bad Bellingen sein Chilbifest. Nicht nur das Verköstigungsangebot der Museums-Förderer, sondern besonders das Kürbsischnitzen für Kinder kam dort am späteren Sonntagnachmittag gut an.

An einem Stand zeigten Wolfgang Müller und Hans Leber historische Gegenstände und informierten dabei auch über das Bamlacher Heimatmuseum.

Mit 28 Teilnehmern am Herbstmarkt könne man durchaus zufrieden sein, meinte Jürgens am Abend, als weitere Regenfälle den Ausklang des Herbstmarkts begleiteten. Obwohl es sich hier nach Corona zeige, dass doch einige der fahrenden Händler aufgehört haben. Dass nur drei Geschäfte an der Rheinstraße und eines etwas außerhalb des Marktgeländes am verkaufsoffenen Sonntag mitmachten, biete Luft nach oben. „Nachdem der Frühlingsmarkt noch unter Corona-Bedingungen stattfinden musste und der Herbstmarkt der erste Anlass ohne Einschränkungen war, gab es noch eine gewisse Zurückhaltung der Geschäftsinhaber. Ich hoffe darauf, dass beim Frühjahrsmarkt 2023 einige Geschäfte mitmachen“, sagte der Marktmeister.

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