Bad Bellingen Feuerwehr wird in Atem gehalten

Die Feuerwehr war im Einsatz. Foto: sba

Bad Bellingen - Gleich drei Mal musste die Bad Bellinger Feuerwehr am Samstag ausrücken – passiert ist in allen drei Fällen nichts.

Beim ersten Einsatz hatte ein Rauchmelder ausgelöst, wie Kommandant Marco Maier auf Nachfrage unserer Zeitung berichtet. „Es war aber keine Ursache erkennbar.“

Rund zwei bis drei Stunden später wurde ein Wohnungsbrand in Rheinweiler gemeldet. „Dort gab es zwar tatsächlich ein Feuer, die Polizei hatte die Situation aber bereits geklärt, so dass wir dort nicht mehr tätig werden mussten“, sagt  Maier.

Als die Feuerwehr noch mit Aufräumarbeiten an der Einsatzstelle beschäftigt war, ging die Meldung ein, dass eine Person im Rhein vermisst werde. „Ein Mann berichtete, dass er seinen Freund seit zwei Stunden, nachdem dieser im Rhein schwimmen ging, nicht mehr gesehen habe.“ Die Alarmierung wurde ausgedehnt, im Einsatz waren neben der Bad Bellinger Wehr außerdem die DLRG-Ortsgruppen Weil am Rhein und Rheinfelden, die Feuerwehren Efringen-Kirchen,

Weil am Rhein und Neuenburg sowie die Führungsgruppe Kandern. „Nach zwei Stunden Suche hat der Mann dann mitgeteilt, dass sich sein Freund aus der Pension, in der sie abgestiegen sind, gemeldet habe“, berichtet Maier. Über 100 Kräfte waren im Einsatz. „Diese Art von Einsätzen am Rhein zieht in der Regel eine sehr hohe Rechnung nach sich, da dort Schwimmen nicht erlaubt ist“, betont Maier. Er hofft, dass  die nächsten Schwimmer mehr nachdenken,  bevor sie  solch ein Risiko eingehen. „Der Rhein ist unberechenbar und hat auch Strömung.“

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