Bad Bellingen Genähtes, Gefilztes und Gestricktes

Viel zu stöbern gab es wieder beim Machwerk-Markt in Hertingen. Foto: Jutta Schütz Foto: Weiler Zeitung

Bad Bellingen-Hertingen - Die achte Auflage des Hertinger Machwerk-Markts lief blendend. Das lag zum einen am guten Wetter, zum anderen aber auch an den fröhlichen Stammverkäufern, vielen neuen Anbietern und den gut gelaunten Besuchern. Am Nachmittag gab es in der Hinterdorfstraße im alten Dorfkern die gewünschte Druggete – es war richtig viel los.

„So ein schöner kleiner, vielfältiger Markt“, war der begeisterte Kommentar der Besucher. Am Abend hieß es zudem bei allen, die Brot, Wurst, Suppe, Kuchen, Waffeln und Getränke anboten: „Alles ist weg“.

Die Fäden bei der Anmeldung waren wie immer bei Familie Kessler zusammengelaufen. Mehr als 30 Anbieter hatten sich gemeldet. Die Stände zogen sich durch die Hinterdorfstraße, waren in den angrenzenden Scheunen und vor und im Rössle-Anwesen zu finden.

Mit einer der ersten Besucher war Siegfried Jürgens, der im Bad Bellinger Kernort Märkte organisiert. „Ich habe mir schon ein paar Anregungen geholt und mir auch angeschaut, welche interessanten Anbieter es gibt“, erzählte er.

Weihnachten lässt grüßen

Stichwort Anregungen und Ideen – damit kann der Machwerk-Markt immer wieder punkten. Genähtes, Gefilztes Gestricktes und Gehäkeltes für Kinder und Erwachsene – darunter modische Kopfbedeckungen und Schals gab es gleich an mehreren Ständen zu kaufen. Das Haus Engels hatte aus Holzstücken Tannenbäumchen gesägt und Marmelade gekocht – Weihnachten ließ nicht nur hier grüßen. Auf einem Nachbartisch waren weihnachtliche Gestecke mit silbernen und weißen Rentieren ausgestellt.

Inge Gründel-Pfaff präsentierte Kunst – sie erhielt mehrere Aufträge für Motorradbilder. Gegenüber konnten in einem Pavillon spektakuläre Fotografien von Polarlichtern, aber auch Landschaftsbilder erworben werden.

Lenia, Tobias und Naomi gehörten zu den jungen Verkäufern – „bei uns ist schon selbst gemachte Ringelblumensalbe gekauft worden, dazu unsere Lesezeichen und Johannisbeersaft“, listeten die drei auf. Tolle Lederhüllen für Brillen und Messer gab es bei Janine Fieß. Keramik in schönen kräftigen Farben war auch zu haben – etwa bei Annette Pfister und bei Claudia Herriott.

Brände und Liköre wurden getestet, dazu gab es ein „Häppchen“: echte Tiroler Nusstorte, gebacken im Haus Aenis. Selbstgemachte Seifen und wunderschöne Karten sowie Taschen und Portemonnaies aus Korkleder und waschbarem Papier lagen aus. „Ja, das Papier ist wirklich wasserfest und sehr haltbar, da es aus Zellulose und Latex hergestellt wird. Das Material ist Made in Germany“, informierte die Designerin und gelernte Schneiderin Alexandra Wyrzykowski aus Schliengen.

Kränze aus Beeren, Blättern und Zieräpfeln, Kissen in unterschiedlichen Formen, Kinderkleidung von Schühchen bis hin zu wattierten Winterhosen gab es zu kaufen. Mit einer neuen Tragetaschenidee für Schüsseln war Andrea Kreutz-Jende aus Malsburg auf dem Markt präsent. Yvonne Haller warb für Schnuffelteppiche als Beschäftigungstherapie für Hunde und Katzen. „In den Teppichen kann man kleine Leckerchen verstecken, Hunde und Katzen sind dann länger mit Suchen beschäftigt“, erklärte sie.

Moderner Schmuck und ansprechende Salatschalen aus Holz – und all die kleinen selbst gehäkelten oder genähten Tierchen, nicht nur für kleine Liebhaber, fanden Käufer.

Niedliche Keksigel

Bei Brigitte Widmann gab es als besonders witzige Idee die „Igelparty“ zu kaufen. Widmann hatte auf Pappunterlagen kleine Keksigel – samt „Mama“-Igel angeordnet. Fast waren sie zum Knabbern viel zu niedlich.

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