Bad Bellingen Museum in den Fokus rücken

Kein Museumsfest und auch kein Chilbi-Fest, dafür lädt der Förderkreis Heimatmuseum für Sonntag, 12. September, ab 14 Uhr zu einem „Tag der offnen Tür“ ins Museum in Bamlach ein.

Von Claudia Bötsch

Bad Bellingen. Nach den vielen Monaten coronabedingter Schließung gelte es, das Museum wieder stärker ins Bewusstsein der Menschen zu rücken, machen Hans Leber und Eberhard Stotz im Gespräch mit unserer Zeitung deutlich.

Neue Abteilung über die vier Ortsteile

Der „Tag der offenen Tür“ biete zudem den passenden Rahmen, um die Neuerungen im Museum vorzustellen. So wurde die Coronazeit genutzt, um eine neue Abteilung einzurichten, die sich mit der Geschichte der vier Bad Bellinger Ortsteile beschäftigt, mit dem Kernort, Bamlach, Hertingen und Rheinweiler. Zu jedem einzelnen Ort sind Fotos von markanten Gebäuden und Plätzen zu sehen, außerdem werden historische Urkunden gezeigt. Ergänzt wird der Abschnitt durch eine 20-minütige Powerpoint-Präsentation, die erstmals vorgeführt wird.

Vorgestellt wird zudem die Abteilung „Not durch Krieg“, die vor wenigen Monaten fertiggestellt wurde. Neu konzipiert wurde außerdem die Schmiede Berger. Die begleitenden Texte zu den Ausstellungsstücken sind jeweils in deutscher und französischer Sprache abgefasst.

Am „Tag der offenen Tür“ finden jeweils ab 14, 15 und 16 Uhr Führungen statt, die der ehrenamtliche Museumsleiter Christhart Heering und Fanny Raupp leiten.

Vor dem Museum ist ein Stand mit Getränken und einem kleinen Imbiss geplant.

Museums- und Chilbi-Fest sollen wieder stattfinden

„Wir hoffen, dass wir nächstes Jahr wieder das Museumsfest im August und das traditionelle Chilbi-Fest Anfang Oktober veranstalten können“, sagt Eberhard Stotz, seit knapp 20 Jahren Vorsitzender des Förderkreises. „Dieses Jahr waren die Unsicherheiten, was die Planung angeht, wegen Corona einfach zu groß“, erläutert er die Gründe für die Absagen. „Wir hätten schon vor Monaten mit den Planungen beginnen müssen und da war vieles noch zu ungewiss.“ Der „Tag der offenen Tür“ sei hingegen weniger aufwendig und damit kurzfristig zu organisieren – und biete gleichzeitig eine schöne Gelegenheit, das Museum in den Fokus zu rücken.

Förderkreis wirbt um neue Mitglieder

Das Ziel sei, neue Museumsbesucher zu gewinnen. Gleichzeitig will man Werbung für den Förderkreis machen. Der Verein, der 1985 gegründet wurde, zählt um die 300 Mitglieder. Der Altersschnitt ist indes relativ hoch. „Wir haben leider immer wieder Mitglieder, die sich altersbedingt abmelden“, macht Stotz deutlich. Dadurch brauche es auch immer einen gewissen Vorlauf, um genügend Helfer für das Chilbi-Fest und das Museumsfest zusammenzutrommeln. Der Verein freut sich darum über Interessierte, die den Förderkreis unterstützen wollen (Kontakt: Eberhard Stotz, Tel. 07635/3929, E-Mail: EStotz@web.de).

Nachdem das Vereinsleben unter Corona weitgehend ruhte, sollen bald auch wieder die Monatstreffs des Förderkreises stattfinden, kündigt der Vorsitzende an.

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