Bad Bellingen Rarität für Kurpark

Gärtnermeister Eberhard Rueb, Bürgermeister Carsten Vogelpohl und Rotarier Marc Speck (von links) vor der frisch gepflanzten chinesischen TempelkieferFoto: zVg Foto: Weiler Zeitung

Bad Bellingen. Eine chinesische Tempelkiefer (lateinisch Pinus bungeana) ist das neueste Schmuckstück des Bad Bellinger Kurparks; sie ist ein Geschenk des Rotary-Clubs Müllheim-Badenweiler.

Rotarier Marc Speck erläuterte, dass die Idee bei einer Führung durch den Park mit dem Baumkundler Jens-Uwe Voß entstanden sei. Der Park berge zahlreiche imposante Einzelbäume, aber auch unscheinbare Raritäten wie eine sehr seltene mexikanische Chihuahua-Fichte.

Die neu gepflanzte Tempelkiefer wird zu einer Höhe von rund zehn Metern heranwachsen, teilt die Verwaltung mit. Sie ist ein Baum mit Zukunft, da sie gut mit den schwierigen Bedingungen des Kurparks zurecht komme, wird Chefgärtner Eberhard Rueb zitiert. Trockenen und heißen Sommern halte sie ebenso stand wie kalten Wintern. Heimische Bäume hätten dem Klimawandel dagegen immer weniger entgegenzusetzen.

Die Kurparkgärtner hätten in den vergangenen Jahrzehnten ein Kleinod geschaffen, das zum heimlichen Herz der Gemeinde gewachsen sei, betonte Bürgermeister Carsten Vogelpohl. Das bürgerschaftliche Engagement der Rotarier helfe, den Park fit für die Zukunft zu machen. Rueb und Vogelpohl würden sich über weitere Baumspenden freuen.

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