Bad Bellingen Schulfest zeigt Nationen-Vielfalt

Weiler Zeitung, 13.06.2018 18:42 Uhr

Bad Bellingen (jut). Bunt, einfallsreich und mit viel Fantasie: Das „Internationale Schulfest“ der Sonnenrainschule in Rheinweiler machte allen Kindern und auch den Erwachsenen Riesenspaß. Die Veranstaltung markierte gleichzeitig den Abschluss der Projekttage.

Die Grundschüler hatten mit ihren Lehrern und der Hilfe der Eltern ein tolles Programm mit Tänzen, Gesangsvorführungen und Modenschau vorbereitet – all dies konnte dank besten Wetters auf dem Schulhof aufgeführt werden. Im Foyer der Schule und in benachbarten Räumen hatten die Grundschüler die Ergebnisse der Projekte ausgestellt, an denen sie in der zurückliegenden Woche gearbeitet hatten.

„Die Sonnenrainschule ist eine internationale Schule. Wir haben Kinder aus mehreren Ländern und Kontinenten. Dass diese sehr gut miteinander auskommen, und sich etwa für neue Flüchtlingskinder auch immer gleich Paten unter den Klassenkameraden finden, die sich um sie kümmern und ihnen alles zeigen, das macht uns stolz“, betonte Schulleiter Marius Grether. Er bedankte sich ausdrücklich auch bei den Eltern und seinen Kollegen, die das schöne Schulfest möglich gemacht hatten.

127 Kinder besuchen derzeit die Schule, die gerade um einen neuen Anbau erweitert wird. Unterrichtet werden sie von 14 Lehrern. Die Nationalitäten der Kinder fanden ihren Niederschlag in den Projekten und Vorführungen. Die Klassen hatten sich unter anderem mit Russland – und hier zum Beispiel der Transsibirischen Eisenbahn –, beschäftigt, studierten den russischen Kasatschok ein, lernten wichtige türkische Worte und leckere Speisen aus der Türkei kennen, stellten Deutschland und die Bundesländer vor, entwarfen für eine italienisch-französische Modenschau Hüte und Kleidung, die dann zum Hit „Alors on danse“ von Stromae vorgeführt wurden. Grundschüler und Lehrer tanzten zu afrikanischen Trommelklängen und hatten ein ganzes Klassenzimmer mit Batikkleidung, Trommeln, Statuen und mehr afrikanisch bunt dekoriert. Sogar Latein kam vor: Vorbild war der Vatikan. Religionslehrer und Pfarrer Jens-Daniel Mauer hatte mit den Kindern „Laudate omnes gentes“ einstudiert.

Und auch die Eltern hatten sich auf die vielen Gäste, darunter interessierte Bürger und Gemeinderäte, vorbereitet: Sie servierten an diversen Ständen typische Köstlichkeiten aus den verschiedenen Ländern.

 
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