Bad Bellingen Selbstgemachtes in besonderem Ambiente

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Der Markt findet in der Mohrengasse im alten Dorfkern von Hertingen statt, auf der Straße selbst und in großen alten Scheunen, was auch den besonderen Charme des kleinen, aber feinen Marktes ausmacht. Foto: Jutta Schütz

Bad Bellingen-Hertingen (jut). Endlich wieder ein „Machwerk-Markt“ in Hertingen. Organisiert von Margot Aenis zog der kleine Markt, bei dem Selbstgemachtes von Keksen, Kuchen oder Likör, über Seifen, Taschen, Gestricktes und Genähtes sowie Töpferware, Geschnitztes, Gedrechseltes und Adventsgestecke bis hin zu Fotos, Kunstwerken und Kuscheltieren verkauft wird, wieder zahlreiche Besucher an.

Nachdem der Markt wegen der Pandemie zwei Jahre lang ausfallen musste, gelang jetzt die Neuauflage – damit fand er zum zehnten Mal statt.

20 Standbetreiber

Die Idee hinter dem Machwerk-Markt ist, die Zeit zwischen Herbst- und Weihnachtsmärkten zu überbrücken und Privatpersonen, die schöne Dinge herstellen, eine Verkaufsmöglichkeit zu geben. Der Markt, der immer in der Mohrengasse im alten Dorfkern von Hertingen, auf der Straße selbst und in großen alten Scheunen stattfindet, hat sich herumgesprochen. Margot Aenis konnte trotz der in diesem Jahr kurzen Vorbereitungszeit rund 20 Standbetreiber gewinnen. Unter den Besuchern fanden sich auch Gäste aus Müllheim, Neuenburg, Schliengen, Kandern und Basel.

Hock in der Scheune

Der Markt lebt nicht nur von hübsch dekorierten Ständen und dem vielfältigen Angebot, sondern auch davon, dass man in den Scheunen zum Hock zusammensitzen kann. Die Jugend des MSC Rebland und Illdiko Czabo sorgten mit Kaffee und Kuchen, Sekt, Glühwein, Gulasch- und Kürbissuppe sowie Würstchen für die Bewirtung.

Das Wetter war zwar nicht optimal, der zeitweise Regen tat der Stimmung aber keinen Abbruch. Überall sah man gut gelaunte Gesichter.

Nicht alle können kaufen

Manche Marktbesucher kauften schon Geschenke für Weihnachten ein, einige interessierte Käufer aber bekannten und bedauerten, dass sie derzeit wegen der steigenden Energiekosten leider nicht mehr kaufen konnten als ein paar Kleinigkeiten.

Bei Sekt und Suppe lobte die Schliengener Gemeinderätin Barbara Theurer, die mit Freunden gekommen war: „Der Machwerk-Markt ist einfach einer der schönsten kleinen Märkte im Herbst im größeren Umkreis.“

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