Basel Ein Raum voller Chancen

Die Oberbadische, 16.04.2018 17:12 Uhr

Kaiseraugst. Die Hochrheinkommission (HRK) hat anlässlich ihrer Vorstandssitzung dieser Tage ihre neue Strategie verkündet. Schwerpunkte liegen in den Themenfeldern Begegnung, Tourismus, Mobilität sowie Bildung & Wissenstransfer, wobei letzteres zum Fokusthema während der nächsten drei Jahre bestimmt wurde, wie die HRK mitteilt.

„Zukunftsorientiert und trotzdem bodenständig“, so bewertet der Schaffhauser Regierungspräsident Christian Amsler, Vorsitzender der HRK, die neue Strategie. „Die Grenzregion ist ein Raum voller Chancen. Eine Fokussierung auf bestimmte Themen ist dabei wichtig, um Ergebnisse zu erzielen“, führte Amsler weiter aus.

Mit einer grenzüberschreitenden Tagung im Bereich Wissenstransfer soll am 21. Juni ein erster wichtiger Schritt getan werden. Wie lässt sich das Wissen von Hochschulen besser von der regionalen Unternehmenslandschaft nutzen? Wie lässt sich der Knowhow-Transfer zwischen Unternehmen grenzüberschreitend stärken?

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann begrüßte die Initiative der HRK und kündigte seine Teilnahme an der grenzüberschreitenden Wissenstransfer-Tagung an. „Die Schweiz und Baden-Württemberg sind Hochtechnologieländer mit einem starken Mittelstand. Es ist daher sehr zukunftsweisend, dass der Wissens- und Technologietransfer am Hochrhein grenzüberschreitend in den Blick genommen wird“, lässt sich Kretschmann zitieren.

Zukunftsorientiert war auch der Tagungsort der HRK-Vorstandssitzung. Im Learning-Center der F. Hoffmann-La Roche in Kaiseraugst informierten Bruno Weissen, Leiter Personal Basel und Kaiseraugst, und Ueli Grossenbacher, Leiter Berufsbildung, den Vorstand über die aktuelle Entwicklung der Berufsbildung am Standort Basel/Kaiseraugst. Der Leiter des Schullabors Experio Roche, Serge Corpataux, gab Einblicke in die MINT-Förderung.