Basel Eine besondere Freundschaft

„Die kleinste Gabel der Welt“Foto: Johannes Dullin Foto: Die Oberbadische

Basel. Das Basler Vorstadttheater lanciert unter dem Namen „FR!SCH“ eine neue Plattform zur Förderung von Produktionen junger Compagnien und frischen Gesichtern im Kinder- und Jugendtheaterbereich.

Für ein junges Publikum

Zum Plattformauftakt hat am Samstag, 20. März, das neue Stück der Compagnie „Das Büro“ mit dem lustigen Namen Premiere: „Die kleinste Gabel der Welt“ ist die absurde Geschichte einer außergewöhnlichen Freundschaft für alle ab fünf Jahren. Die Vorstellung wird als Livestream zu erleben sein, alle weiteren Termine werden im Juni nachgeholt.

Das Vorstadttheater Basel möchte noch stärker Künstlern, die Lust haben, Theater für ein junges Publikum zu kreieren und sich im Kinder- und Jugendtheaterbereich etablieren wollen, mit seinen Möglichkeiten unterstützen.

Das kann je nach Bedarf unterschiedlich ausfallen: Es kann bereits fertige Stücke als Gastspiel einladen, neue Produktionen koproduzieren, seine Infrastruktur für Stückentwicklungen zur Verfügung stellen oder den künstlerischen Prozess begleiten.

Egal, ob die Künstler junge Studienabgänger oder bereits seit Jahren im Erwachsenentheater unterwegs sind – im Vorstadttheater bekommen sie die Möglichkeit, ihre Ideen und künstlerischen Prozesse zu entwickeln. Gerade jungen Theaterschaffenden fehlen oft die infrastrukturellen, technischen und personellen Möglichkeiten, um ihre künstlerischen Ansprüche umzusetzen.

Die Lancierung von „FR!SCH“ weist damit voraus auf den Umzug ins Gemeindehaus Oekolampad zur Saison 2023/24. Mit den dort zur Verfügung stehenden neuen räumlichen und infrastrukturellen Möglichkeiten möchte das Vorstadttheater Basel sein Profil als führendes Haus im Bereich Kinder- und Jugendtheater schärfen, will Produktionsort für die freie Szene werden, sich noch stärker vernetzen und künstlerische Kooperationen eingehen.

Zum Plattformauftakt am 20. März, passenderweise der Welttag des Theaters für ein junges Publikum, hat „Die kleinste Gabel der Welt“, das neue Stück der Compagnie „Das Büro mit dem lustigen Namen“ Premiere, das die absurde Geschichte einer außergewöhnlichen Freundschaft erzählt: Darf man einen Menschen verurteilen, der etwas geklaut hat, das so klein ist, dass es man es noch nicht mal mit dem größten und besten Mikroskop der Welt sehen kann? Mit dieser Frage werden zwei Männer konfrontiert, die vieles vereint aber Wichtiges trennt: Beide lieben Spaghetti Bolognese und beide wären gerne eine Prinzessin. Aber der eine ist Räuber und der andere Polizist.

Da die Theaterhäuser noch bis mindestens 21. März geschlossen bleiben müssen, findet die Premiere als Livestream statt, eine Version des Stücks, die sich auf die Möglichkeiten einlässt, die die digitale Welt Theater bietet.  www.vorstadttheaterbasel.ch; das Ticket für den Livestream gibt es in drei Preisstufen. Den Livestreamlink erhalten die Käufer dann einen Tag vor der Veranstaltung per Mail.

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