Basel Einmaliges Orchester für zeitgenössische Musik

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Die Basel Sinfonietta: unkonventionell und gewagt Foto: Marc Doradzillo

Basel. Die Basel Sinfonietta feiert am 15./16. Januar ihr 40+1-Jahre-Jubiläum mit einem musikalischen Wochenende. Die Entwicklung des 1980 gegründeten Orchesters zum heute weltweit einzigen großen Orchester für zeitgenössische Musik wird in einer neuen Publikation dargestellt. Die Basel Sinfonietta feiert mit einem musikalischen Wochenende im Musik- und Kulturzentrum Don Bosco Basel und im Stadtcasino Basel.

Unkonventionelle und gewagte Programme

Mit dem pandemiebedingt auf diese Saison verschobenen Jubiläum werden die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft des 1980 von jungen Musikerinnen und Musikern gegründeten Orchesters beleuchtet.

Das im Zeichen von Basisdemokratie und Selbstverwaltung gegründete Orchester trat im April 1981 erstmals öffentlich auf und war bald bekannt für seine unkonventionellen und teilweise gewagten multimedialen Programme. Von Anfang an war die Basel Sinfonietta auch auf der internationalen Bühne präsent mit Gastspielen in zahlreichen europäischen Ländern bis nach Aserbaidschan und Japan. Das Profil der Basel Sinfonietta als weltweit einziges großes Orchester für zeitgenössische Musik mit mehr als 220 Ur- und Erstaufführungen konnte in jüngerer Zeit durch die neu geschaffene Position eines Principal Conductor und die Aufnahme in die Programmförderung der Basler Orchester durch den Kanton Basel-Stadt weiter geschärft werden.

Die Geschichte der Basel Sinfonietta wird in einer zum Jubiläum im Eigenverlag herausgegebenen Publikation mit dem Titel „40+1 Jahre Basel Sinfonietta“ beleuchtet.

Das Jubiläumswochenende wird am Samstagmorgen im Musik- und Kulturzentrum Don Bosco Basel eröffnet. Anschließend findet um 11.30 Uhr eine öffentliche Orchesterprobe statt, die von Principal Conductor Baldur Brönnimann moderiert wird. Am Samstagnachmittag um 14.30 Uhr thematisiert die Basel Sinfonietta im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit dem Komponisten Dieter Ammann „Die Zukunft des Orchesters“. Diese Veranstaltungen sind auf Anmeldung unter www.baselsinfonietta.ch kostenlos zugänglich.

Ebenfalls im Rahmen des Jubiläums präsentiert sich die Basel Sinfonietta am Sonntag um 19 Uhr unter dem Titel „Schwerpunkt Migration“ in ihrem 3. Abo-Konzert im Stadtcasino Basel mit einer Uraufführung des Schweizer Komponisten Kevin Juillerat und zwei Schweizer Erstaufführungen des spanischen Komponisten Héctor Parra und dem aus Spanien ins englische Exil geflüchteten Komponisten Roberto Gerhard, der auch Schweizer Wurzeln hatte.  www.baselsinfonietta.ch

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