Basel. Insgesamt 22 Schließfächer haben Unbekannte in der Aeschenplatz-Filiale leer geräumt (wir berichteten). Die Verantwortlichen gehen von einer Manipulation an der automatisierten Tresoranlage aus, wie die Basellandschaftliche Zeitung gestern berichtete.

Nach dem Diebstahl in der Raiffeisen-Bank am Aeschenplatz, bei dem ein Millionenbetrag aus insgesamt 22 Schließfächern entwendet wurde, hat die Bank reagiert und schweizweit sämtliche 24-Stunden-Safeanlagen außer Betrieb genommen. Wie genau es den Tätern gelungen ist, an den Inhalt der Schließfächer zu gelangen, wird laut dem Bericht der Basellandschaftlichen Zeitung derzeit untersucht. Die Raiffeisen-Bank betreibt auch an den Standorten Pfäffikon, Wollerau und Galgenen automatische Tresore. Dort seien neben einem PIN-Code eine codierte Tresorkarte sowie ein zusätzlicher Schlüssel nötig, um an das eigene Tresorfach zu gelangen.

Bei der Basler Staatsanwaltschaft laufen die Untersuchungen auf Hochtouren, nachdem am Montag vor einer Woche die erste Anzeige eingegangen war. In der Basellandschaftlichen Zeitung wird Kriminalkommissar Peter Gill mit den Worten zitiert, dass die Ermittlungen bisher noch nicht zu einer Festnahme geführt hätten. Neben einer Spurensuche vor Ort werden auch Videoaufnahmen analysiert. Aktuell würde die Staatsanwaltschaft von rund zwei Dutzend Geschädigten ausgehen.