Basel Für eine optimierte Versorgung

Die Fusion der Unispitäler beider Basel wird zu einem Abbau von rund 150 Betten führen. Foto: Juri Weiss Foto: Die Oberbadische

Basel (sda). Die Regierungen von Basel-Stadt und Basel-Landschaft haben die beiden Staatsverträge für die geplante gemeinsame Gesundheitsregion beider Basel unterzeichnet und den Parlamenten überwiesen. In Kraft treten sollen die Verträge Anfang 2020.

Die Regierungen halten sowohl am Staatsvertrag zur gemeinsamen Gesundheitsversorgung wie auch an jenem zur Spitalgruppe mit der Fusion der öffentlichen Kliniken fest, wie es in einer Mitteilung von gestern heißt. Zuerst die Versorgung planen und später vielleicht die Spitalgruppe umsetzen zu wollen, würde der Region weitere Jahre an Doppelspurigkeiten bringen. Ziele des Gesamtprojektes sind eine optimierte Gesundheitsversorgung, eine deutliche Dämpfung des Kostenwachstums im Klinikbereich und die langfristige Sicherung der Hochschulmedizin in der Region. Mit der Fusion des Universitätsspitals Basel und des Kantonsspitals Baselland ist ein Abbau von 120 bis 150 Betten vorgesehen. Jeder der vier Standorte Basel, Liestal, Bruderholz und Laufen soll ein klares Profil erhalten.

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