Basel Günstig wohnen

In Basel soll bis zum Jahr 2050 der Anteil der preisgünstigen neuen Wohnungen auf 25 Prozent steigen. Foto: Archiv Foto: Die Oberbadische

Basel (sda). Der Basler Große Rat hat mit jeweils deutlicher Mehrheit drei Maßnahmenpakete zur Schaffung von mehr günstigem Wohnraum und zur leichteren Zugänglichkeit zu Genossenschaftswohnungen bewilligt. Mit dem Maßnahmenkatalog sollen die Forderungen der Volksinitiative „Recht auf Wohnen“ umgesetzt werden.

Diese verlangte, dass allen in Basel wohnhaften Menschen ein ihrem Bedarf entsprechender Wohnraum zur Verfügung stehen soll. Bei der Umsetzung der Verfassungsinitiative soll nun der Fokus vermehrt weg von der Subjekt- auf die Objekthilfe, also auf die konkrete Schaffung von günstigem Wohnraum, gelegt werden. Dafür sorgen sollen drei Maßnahmenpakete zur Schaffung von mehr günstigem Wohnraum und zum erleichterten Zugang von wirtschaftlich Benachteiligten zu preisgünstigen Genossenschaftswohnungen.

Konkret will der Kanton Basel-Stadt mit den vorgeschlagenen Maßnahmen den Anteil an preisgünstigen Wohnungen von derzeit 13,5 auf 25 Prozent im Jahr 2050 steigern, wie die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann (Grünes Bündnis) sagte.

Lesen Sie das OV ePaper bis zur Jahresmitte 2021 für nur einmalig 59 Euro! Gleich HIER anfordern.

  • Bewertung
    0

Umfrage

Lockdown

Bundeskanzlerin Angela Merkel rechnet laut Medienberichten offenbar bis Ostern mit einem Lockdown. Gehen auch Sie von einer langen Zeit der Einschränkungen aus?

Ergebnis anzeigen
loading