Basel Hoffnung bei MS

Die Oberbadische
MS-Patienten sind oft eingeschränkt. Foto: dpa/Carolin Seidel

Basel (awp). Am diesjährigen Fachkongress European Committee for Treatment and Research in Multiple Sclerosis (ECTRIMS) wird Roche längerfristige Daten zu seinem MS-Mittel Ocrevus sowie zum Medikament Enspryng vorlegen. Die Daten untermauerten, dass beide Therapien auch nach einem längeren Behandlungszeitraum von mehreren Jahren weiterhin wirksam seien, teilte der Konzern am Dienstag mit.

Linderung über Jahre hinweg

So habe Ocrevus zu einer anhaltenden Verringerung des Fortschreitens der Behinderung über acht Jahre bei primär progredienter Multipler Sklerose (PPMS) und 7,5 Jahre bei schubförmiger MS (RMS) geführt. Enspryng wird zur Behandlung von Neuromyelitis-Optica-Spektrum-Erkrankungen (NMOSD) eingesetzt, einer Gruppe seltener Autoimmunerkrankungen des zentralen Nervensystems. Die Krankheit schädigt in erster Linie den Sehnerv und das Rückenmark und verursacht Blindheit, Muskelschwäche und Lähmung. Hier habe sich die Roche-Therapie über eine vierjährige Behandlungsdauer als wirksam erwiesen.

Gleichzeitig werde man das Design für die SakuraBONSAI-Studie vorstellen. Dabei handelt es sich laut Mitteilung um eine neue Studie zur Krankheitsaktivität und zum Krankheitsverlauf bei Enspryng-Patienten, die nicht vorbehandelt sind oder bei denen eine vorherige Behandlung mit Rituximab fehlgeschlagen ist.

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