Basel Impfwillige müssen sich weiterhin gedulden

Blick ins Basler Impfzentrum. Foto: Die Oberbadische

Basel - Der Kanton Basel-Stadt verwendet für seine Covid-19-Impfkampagne neu das IT-System des Bundes. Dieses beinhaltet neuerdings eine Warteliste, auf der sich Impfberechtigte ab Freitag 9 Uhr eintragen können. Diese müssen sich aber voraussichtlich bis April gedulden.

Die Umstellung auf das IT-System des Bundes vereinfache für den Kanton die Prozesse und erlaube neuerdings das Führen einer Warteliste, teilte das Gesundheitsdepartement jetzt mit. Zudem biete das System eine Schnittstelle an das obligatorische Impfmonitoring des Bundes sowie an das freiwillige elektronische Impfbüchlein mycovidvac.

Impfberechtigt sind nach wie vor Personen im Alter von über 75 Jahren und jüngere Menschen aus den höchsten Risikogruppen. Voraussetzung für letztere ist eine ärztliche Bestätigung der Erkrankung nach den Kriterien der Eidgenössischen Kommission für Impffragen.

Impfwillige, die sich in die Warteliste eintragen, müssen sich wegen Lieferschwierigkeiten der Impfstoffhersteller in Geduld üben. Derzeit rechne das Gesundheitsdepartement damit, dass diese Personen nicht vor April geimpft werden können, heißt es in der Mitteilung. Personen auf der Warteliste würden per SMS für einen Impftermin aufgeboten – eine Verschiebung dieses Termins sei nicht möglich.

Die Warteliste gilt nicht für Bewohner von Pflegeheimen. Sie werden von mobilen Teams in ihren Heimen geimpft, wie das Gesundheitsdepartement schreibt. Bis Mittwoch seien im Kanton Basel-Stadt 19 883 Impfungen verabreicht worden. 8263 Personen hätten bereits auch ihre Zweitimpfung erhalten.

Es seien genügend Dosen zur Seite gelegt worden, um allen bislang berücksichtigten Personen eine Zweitimpfung verabreichen zu können, ergänzt die Sprecherin des Gesundheitsdepartements auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Zudem seien noch weitere Dosen für das Krankenhaus- und Pflegeheimpersonal auf Lager.

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