Basel Infektionen steigen weiter

Am Unispital Basel sind 30 Sanitäter der Schweizer Armee im Corona-Einsatz. Foto: Juri Weiss

Basel - Im Kanton Basel-Stadt sind gestern 139 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus registriert worden. Am Dienstag gab es zudem einen weiteren Todesfall als Folge einer Covid-19-Erkrankung.

Damit steigt die Zahl der Todesopfer im Stadtkanton auf 59. Mit dem Coronavirus infiziert haben sich bisher 4290 Menschen mit Wohnsitz in Basel-Stadt, wie das Gesundheitsdepartement mitteilte. In Isolation befanden sich am Mittwoch 1037 Personen, zwei mehr als am Vortag. Bei den Personen in Quarantäne wurde ein Rückgang um 182 auf 468 verzeichnet.

Weiter zugenommen haben auch die Covid-19-Fälle in Pflegeheimen. Am Dienstag wiesen 47 Bewohner in neun verschiedenen Pflegeheimen ein positives Testresultat auf.

Mehr Intensivbetten und Armeeeinsatz

Laut dem Gesundheitsdepartement sind die Intensivstationen im Kanton Basel-Stadt aktuell sehr gefordert und unter Druck. Deshalb werde nun die nächste Stufe des Corona-Konzeptes der beiden Basel mit dem Bereitstellen weiterer Intensivbetten ausgelöst. Im Krisenmodus sei man aber nicht, hieß es auf Anfrage.

Konkret erhöhen die Krankenhäuser die Kapazitäten für Covid-19-Patienten von 34 auf 66 Intensivstationsplätze. Darüber hinaus blieben ausreichende Kapazitäten für Nicht-Covid-Patienten am Universitätsspital Basel (USB), St. Claraspital Basel und am Kantonsspital Baselland Standort Liestal erhalten, hieß es beim Basler Gesundheitsdepartement weiter. Am Universitätsspital Basel sollen demnächst auch Angehörige der Armee zum Einsatz kommen. Ein Gesuch, welches das USB via den Kantonalen Krisenstab eingereicht habe, wurde nach Angaben des Gesundheitsdepartements bewilligt.

Soldaten unterstützen das Pflegepersonal

Für den Assistenzeinsatz im USB seien am Dienstag 30 Angehörige der Sanitätskompanie vier mobilisiert worden, vermeldete die Schweizer Armee auf Instagram. Eingesetzt würden die Sanitätssoldaten zur Unterstützung des Pflegepersonals bei der Patientenmobilisation oder ebenso bei Sitzwachen, aber auch bei der Materialbewirtschaftung oder bei Transporten, hieß es in dem Beitrag auf der Internet-Plattform.

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