Basel Jugend erobert die Innenstadt

Foto: zVg Foto: Die Oberbadische

JKF: Das sind die drei großen Buchstaben, die heute und Samstag, 6./7. September, die Basler Innenstadt beherrschen. Angesagt ist das im Rhythmus von zwei Jahren organisierte Jugendkulturfestival (JKF), das zwischen Barfüßer-, Münster-, Pyramiden- und Theaterplatz sowie Klosterhof, Elisabethenkirche, Stadtkirche und Literaturhaus über die Bühne geht.

Von Gerd Lustig

Basel. Und die mittlerweile elfte JKF-Auflage ist die größte und spannendste, die es bisher gab. Das versprechen die Veranstalter vom Verein Neues JKF. 1600 Künstler und Mitwirkende mit insgesamt 215 Programmpunkten, davon 80 allein Bereich Musik, sprechen für sich. „Wir hoffen natürlich wiederum auf Zehntausende Besucher an unseremr zweitägigen Veranstaltung“, wünscht sich der seit mehr als vier Jahren amtierende Präsident Alain Schnetz. Bei den beiden vorherigen Festivals waren rund 60 000 Besucher geschätzt worden.

Freier Eintritt

Das Budget für das zweitägige Festival liegt inzwischen bei einer Dreiviertelmillion Franken. Eine halbe Million kommt dabei von den beiden Basler Kantonen, der Rest wird durch Sponsoren beigesteuert.

„Und so können wir das JKF auch weiterhin frei von irgendwelchen Eintritten lassen“, freuen sich Schnetz und auch Geschäftsführerin Carole Ackermann. Allerdings: Erstmals wird es ein Bändel oder einen Pin geben, den man kaufen kann, um so seine Solidarität zum JKF zu bekunden. Unter dem Motto „Meh Wärt als gratis“ setzen Veranstalter und Organisatoren auf die Wertschätzung und Großzügigkeit der Besucher. „Schließlich ist es ja eine doppelte Wertschöpfung: Zum einen das frei genießbare vielfältige Kulturprogramm und zum anderen die 1600 Künstler, die sich einem breiten Publikum präsentieren können“, erklärt der Präsident. Alle Bands und Mitmachkünstler sind im Übrigen ohne Gage dabei.

Ob Musik, Theater, Literatur und Sport oder ob DJs, Lichtinstallationen oder Poetry-Slams: Die Vielfalt beim JKF ist auf Bühnen, in Ateliers, Schauräumen und Plätzen riesengroß. „Wir wollen stets eine Plattform für alle jene sein, die in Sachen Kultur, Kunst und Musik etwas zu bieten haben“, macht Schnetz deutlich. Aufgeschlossen sind die Macher des JKF stets für neue und freie Projekte. So findet beispielsweise im Bereich Klosterhof eine spezielle DJ-Veranstaltung statt, und im Stadtkino werden die besten Musikvideo-Clips der jüngsten zwei Jahre von lokalen und regionalen Bands gezeigt.

Musik nonstop

Diese „Clip Selection“ ist für die offizielle Eröffnung am heutigen Freitag um 18 Uhr vorgesehen. Weitere Höhepunkte sind die diversen attraktiven Tanzshows rund um den Theaterplatz.

Erstmals gibt es auf dem Münsterplatz die sogenannte „Movement Arena“. Es handelt sich dabei um eine offene Bühne, die sich vornehmlich der Hip-Hop-Kultur widmet. Geplant ist zudem ein Breakdance-Wettbewerb. Auf dem Pyramidenplatz zeigen die Skateboarder, was sie drauf haben. Im Literaturhaus sind die Zuhörer beim großen Poetry-Slam mit eingebunden.

Und dann ist auf der größten Bühne am Barfüerplatz Musik nonstop angesagt (nebst fünf weiteren kleineren Bühnen). Diese Konzerte werden von RadioX live übertragen. Den Abschluss der Konzerte auf dem „Barfi“ bildet der Auftritt des jungen Musikers „Naim“. Zu den weiteren musikalischen Höhepunkten zählen zudem „Asbest“, „Les Touristes“, „Panda Lux“ oder auch „Pyro & Schwellheim“. Info und Programm unter: www. jkf.ch/de/programm

Sie möchten alle Nachrichten aus Ihrer Gemeinde lesen?
Dann testen Sie unser ePaper – 3 Wochen völlig gratis und unverbindlich! Klicken Sie HIER.

  • Bewertung
    0

Newsticker

blank

Umfrage

Schulstreik in Hamburg

Mit dem Beginn des Schuljahrs werden die Klimaproteste fortgeführt. Für Freitag hat die Fridays-For-Future-Bewegung in 115 Ländern wieder zum Schulstreik aufgerufen. Was halten Sie davon?

Ergebnis anzeigen
loading