Basel - Vier Haartönungen und neun Henna-basierte Haarfärbemittel hat das Kantonslabor Basel-Stadt aus dem Verkehr gezogen. Die beanstandeten Produkte enthielten unter anderem verbotene Farb- oder Konservierungsmittel.

Untersucht wurden 19 permanente Haarfarben, 18 Tönungen, zwölf Henna-Farben sowie zwei Oxidationsmittel. Von den insgesamt 51 Proben mussten mehr als 40 Prozent beanstandet werden, wie es in einer Mitteilung von gestern heißt. Die Mehrheit der Produkte stammte aus Großbritannien, Italien, Indien und Frankreich.

Verbotene und unbekannte Farbstoffe wurden in verschiedenen Haartönungen von zwei englischen Herstellern nachgewiesen. Vier dieser Produkte zog das Kantonslabor aus dem Verkehr. Eine permanente Haarfarbe eines französischen Herstellers enthielt zudem Spuren eines verbotenen Konservierungsmittels.