Basel KunstRaum: Das Phänomen Zeit

Jenny Rova, aus „Älskling. A self-portrait through the eyes of my lovers“ (1992–2017)                   Foto: zVg Foto: Die Oberbadische

Riehen. Die neue Ausstellung „All the time that came before this moment“ im Kunst Raum Riehen befasst sich mit Phänomenen der Zeit und ihrem individuellen Erleben.

Die Zeit ist eine universelle Größe und messbare Einheit, niemand kann sich ihr entziehen. Sie gilt als verbindliches Maß, obwohl das Zeitempfinden jedem Menschen eigen ist. Je nach Situation kann Zeit langsam rinnen, davon eilen oder stillstehen.

Mit den Arbeiten von Jenny Rova, Bojan Šarcevic und David Horvitz steht die Zeit und ihre Art, sich in unserem Leben bemerkbar zu machen, im Zentrum. Auf persönliche Weise sprechen die eingeladenen Künstler über das Universelle und das Individuelle an der Zeit. Eine neuere Arbeit von Bojan Šarcevicć ruft die Erinnerung an einen verlassenen Ort wach. Drei surrende, leere Eistruhen im Raum suggerieren, dass eben noch jemand da war.

David Horvitz ist im Kunstraum mit drei Arbeiten präsent. Mit „All the time that will come after this moment“, einer Neon-Leuchtschrift, deren zweiter Teil der Ausstellung ihren Titel leiht, ruft der Künstler aus Kalifornien zwei Eigenschaften von Zeit auf.

Wieder einen Blick zurück bietet uns Jenny Rova in fotografischen Porträts ihrer selbst, die von ihren Partnern oder Liebhabern gemacht worden sind.   15. Februar bis 13. April, Mi bis Fr, 13 bis 18 Uhr, Sa / So 11 bis 18 Uhr

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