Basel Malerei und Skulptur: Dialog der Gegensätze

Malerei und Skulptur Foto: Die Oberbadische

Riehen. Einen Dialog der Gegensätze gehen zwei Künstler in einer neuen Ausstellung der Riehener Galerie Lilian Andrée ein: M. Dréa und Claudine Leroy. Die Ausstellung dauert vom 21. März bis 9. Mai.

M. Dréa

M. Dréas bevorzugte Materialien sind Tusche und Papier. Der Betrachter begegnet feinsten linearen Zeichnungen wie auch Arbeiten, bei denen Tusche laviert zum Einsatz kommt. Vor allem hier wird das ambivalente Wechselspiel zwischen Technik und Formgebung deutlich. Die Arbeiten wirken leicht und beschwingt wie dahingeworfene Blumenteppiche. Unter dem Titel „Spring“, wie ihr neuster Arbeitszyklus heißt, zeigt sie pflanzliche Motive. Fast so präzise wie aus einem botanischen Nachschlagwerk erscheinen ihre Bleistiftzeichnungen, wären da nicht kleine menschliche Figuren, die den unteren Bildrand bevölkern und so der ganzen Komposition eine neue, unerwartete Dimension verleihen.

Claudine Leroy

Claudine Leroys Skulpturen zeichnen sich durch ihre vollen und sinnlichen Formen, aber auch durch dynamische Gesten aus. Sie sind gleichzeitig kraftvoll wie harmonisch. Der Ausgangspunkt ihrer früheren Arbeiten war der weibliche Körper. Diesen abstrahierte die Künstlerin zusehends. Ihr bevorzugtes Material ist die Bronze. Dabei beeindruckt die Vielfalt der unterschiedlichen Patinas.  Teilweise gewinnt der Betrachter den Eindruck, als ob die Skulpturen  die Gesetze der Schwerkraft widerlegen.   Ausstellungsdauer: 21. März bis 9. Mai

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