Basel Millionensumme erbeutet

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Kriminelle haben seit dem Jahr 2020 insgesamt 1,56 Millionen Franken erbeutet. Foto: pixabay

Aarau (sda). Im Kanton Aargau haben unbekannte Täter bei zwölf Sprengungen von Bankomaten seit dem Jahr 2020 insgesamt 1,56 Millionen Franken erbeutet. Der Gesamtschaden beträgt Polizeiangaben zufolge rund 2,2 Millionen Franken. Die Polizei spricht von organisierter Kriminalität.

Bei den Tätern handle es sich um Gruppierungen, die grundsätzlich unabhängig voneinander agierten, sagte Polizeikommandant Michael Leupold am Freitag vor den Medien in Aarau. Zwischen den Gruppierungen bestünden teilweise lose Verbindungen in Form von sporadischen Absprachen.

Einreise über Deutschland in die Schweiz

Die Täter stammten aus Rumänien und Moldawien. Es gebe auch Personen aus den Niederlanden mit nordafrikanischem Migrationshintergrund, hieß es weiter. Die Einreise erfolge mehrheitlich über Deutschland in die Schweiz. Die Sprengungen erfolgten laut Erkenntnissen der Polizei mit militärischen oder zivilen Festsprengstoffen, mit Selbstlaboraten sowie vereinzelt mit explosiven Gasen. Der Aargau sei wie die gesamte Nordwestschweiz stark von den Bankomat-Sprengungen betroffen.

Im Jahr 2020 wurden im Aargau sechs Bankomaten gesprengt, 2021 zwei und 2022 vier Bankomaten. Schweizweit gab es im vergangenen Jahr mindestens 38 Sprengungen.

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