Basel Musik braucht das Miteinander

Geiger Emmanuel Tjeknavorian mit dem Sinfonieorchester Basel Foto: zVg

Basel - Zurück aus Salzburg: Das erste Auslandsgastspiel des Sinfonieorchesters Basel unter seinem Chefdirigenten Ivor Bolton im Festspielhaus von Salzburg Ende Mai wurde zum umjubelten Erfolg für die Basler und die beiden Gäste, die österreichische Schauspiel-Legende Peter Simonischek als Rezitator in der Basler Neufassung von Beethovens „Geschöpfen des Prometheus“ und den jungen Wiener Geiger Emmanuel Tjeknavorian.

Für den Dirigenten Ivor Bolton war es ein kleines Heimspiel in der Stadt am Salzach, war er doch lange Jahre Chefdirigent des Salzburger Mozarteum-Orchesters. Für das Sinfonieorchester Basel wiederum war es das erste Gastspiel in Salzburg und vor allem das erste Konzert seit langem vor größerem Publikum.

Die österreichischen Sicherheitsregeln lassen seit neuestem deutlich mehr Menschen in einen Konzertsaal als in der Schweiz. In Salzburg saß das Publikum im sogenannten Schachbrettmuster, mit Maske und entweder getestet oder geimpft. So waren es über 1 700 Menschen, die die beiden Konzerte der Basler hören konnten.

„Musik braucht das Miteinander“ titelten die Salzburger Nachrichten und umschrieben das denkwürdige Event, das nicht nur für die Künstler, sondern auch für das Salzburger Publikum nach dem langen Lockdown zu einem hochemotionalen Anlass wurde. In der Presse wurde die Sinnhaftigkeit von Auslandsgastspielen in Pandemiezeiten erörtert. Immerhin reisten knapp 55 Basler nach Salzburg.

Einen filmischen Beitrag zum Gastspiel kann man ab sofort auf den Social-Media-Kanälen des Sinfonieorchesters Basel sehen. Die nächste Gastspielreise führt das Orchester im September nach Locarno und Dole.

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