Basel - Ein leicht radioaktiver Behälter, der im Untergeschoss des Basler UBS-Hauptsitzes in der Aeschenvorstadt gefunden wurde, hat am Donnerstag die Sicherheitsbehörden auf den Plan gerufen. Die Strahlung war sehr gering, die Herkunft des Gegenstands unklar.

Verdächtiger Behälter

Bankangestellten fiel der verdächtige Behälter um etwa 11 Uhr auf, wie ein Polizeisprecher vor den Medien im Bankgebäude ausführte. Sie lösten das planmäßige Sicherheitsprozedere aus, im Zuge dessen die leichte Strahlung festgestellt wurde. Zwar rollte rasch ein ganzer Fuhrpark von Feuerwehr bis Chemiewehr mit viel Material an, der die Straße vor dem Gebäude stundenlang blockierte. Die Schalterhalle blieb aber offen, der Trambetrieb war nicht beeinträchtigt.

Unbedenkliche Strahlenmesswerte

In der Bank wurden ein paar Personen, die in der Nähe des Behälters gewesen waren, auf Strahlenbelastung untersucht. Bei allen seien die Strahlenmesswerte unbedenklich gewesen, hieß es weiter. In der Folge wurde die Umgebung des Fundortes untersucht und der Behälter ins Kantonale Labor gebracht.

Ein Vertreter des Kantonslabors verglich die abgegebene Strahlung mit jener alpinen Gesteins. Die abgegebene Alphastrahlung sei an der Luft nur etwa 30 Zentimeter weit messbar. Angesichts der schwachen Strahlung außerhalb des Behälters sei eine böse Absicht wohl auszuschließen.