Basel Rheintunnel kommt nicht vor 2039

Die Osttangente soll entlastet werden.Foto: Archiv Foto: Die Oberbadische

Basel (sda). Die Umwelt-, Verkehrs- und Energiekommission (Uvek) des Basler Großen Rats beantragt, für Lärmschutzmaßnahmen entlang der Basler Autobahn-Osttangente vier Millionen Franken zu bewilligen. Die Basler Regierung hatte fünf Millionen Franken beantragt.

Nicht bestritten sind Maßnahmen wie der Einbau von 1900 Schallschutzfenstern, Lärmschutzwände an der Schwarzwaldallee und der Galgenhügel-Promenade. Noch nicht bewilligungsreif ist nach Auffassung der Uvek das Vorprojekt für eine 260 Meter lange Überdeckelung auf dem Abschnitt „Breite West“.

Die Kommission will, dass verschiedene Varianten der Einhausung einander gegenübergestellt werden: neben der vom Regierungsrat vorgeschlagenen 260 Meter langen Überdeckelung auch eine Einhausung über eine Strecke von 500 Metern und die Belassung des Ist-Zustands. Deshalb möchte die Uvek eine der beantragten Millionen vorerst auf Eis legen.

Die Lärmschutzmaßnahmen sind als Übergangslösung gedacht. Längerfristig soll die Osttangente durch den Bau des Rheintunnels vom Autoverkehr entlastet werden. Basel-Stadt drängt zwar auf eine möglichst schnelle Realisierung, der Bund kann aber aufgrund der Verfahrensabläufe eine Inbetriebnahme nicht vor dem Jahr 2039 garantieren.

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