Basel Hochwassersituation entspannt sich

In der Aargauer Gemeinde Wallbach wurde das Hochwasser am Rheinufer mit mobilen Schutzelementen aufgehalten. Foto: zVg/RFO Unteres Fricktal

Aarau - Die Hochwasserlage im Kanton Aargau hat sich weiter stabilisiert. Die Abflusswerte der Flüsse und Bäche sind gesunken. Sie werden laut Behördenangaben aufgrund von Seeregulierungen jedoch noch einige Tage erhöhte Wasserstände aufweisen.

Der Kanton forderte die Bevölkerung dazu auf, weiterhin die Uferzonen von Flüssen zu meiden. Insbesondere bei möglichen lokalen Niederschlägen könnten überraschend Flutwellen auftreten und Ufer einbrechen. Zudem wurden die Bürger gebeten, die Absperrungen zu beachten und sich nicht unnötig in Gefahr zu bringen.

Schlimmere Schäden konnten laut Staatskanzlei dank des großen Einsatzes der Rettungs- und Katastrophendienste sowie diverser Schutzmaßnahmen, wie des Einbaus von mobilen Hochwassersperren, Schutzwänden und Sandsäcken, verhindert werden.

Viele Helfer standen am Wochenende im Einsatz

Mehrere 100 Feuerwehrleute standen im Einsatz, um die Schäden zu beseitigen und mit Hochwassersperren und einigen 1000 Sandsäcken wichtige Infrastruktureinrichtungen sowie bedrohte Gebäude zu schützen.

Rund 200 Angehörige der Zivilschutzorganisationen (ZSO) leisteten Unterstützungseinsätze, unter anderem Kontroll- und Patrouillentätigkeiten an kritischen Punkten, wie die Staatskanzlei mitteilte. Im Ort Mellingen leistete eine Armee-Einheit der Leichten Fliegerabwehr Lenkwaffen Spontanhilfe.

Auf Kantonsebene wurde die Hochwassersituation vom regionalen Führungsstab in enger Zusammenarbeit mit dem Bereitschaftsdienst der Abteilung Landschaft und Gewässer überwacht und koordiniert. In den betroffenen Regionen standen des Weiteren die örtlichen Führungsorgane im Einsatz.

Der Aargauer Regierungsrat sprach in einer Medienmitteilung seinen Dank allen Einsatzkräften für ihre Arbeit beim Hochwassereinsatz und bei den vorangegangenen Unwettern aus.

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