Basel Spannender Mix zum Neustart

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Giulia Dabalà zog ihre Zuhörer mit ihrer besonderen Melange aus Elektrosounds und Vokalkunst in den Bann. Foto: Anja Bertsch

Basel (jab). Zwei Jahre lang saßen die BScene-Fans auf dem Trockenen – am Wochenende nun ging das Basler Musikfestival wieder über die Bühne und eröffnete in bewährter Tradition eine in diesem Jahr hoffentlich endlich wieder quirlige Festivalsaison.

Etwa drei Dutzend Acts bespielten über zwei Tage hinweg sechs unterschiedliche Bühnen und präsentierten den Festivalgängern eine hochspannende Mischung unterschiedlicher Formationen und Musikstile. Der Schwerpunkt lag dabei in bewährter Manier auf spannenden Projekten und Entdeckungen der jungen regionalen Musikszene, angereichert um einige etabliertere Künstler, die den Sprung über den Lokalmatadoren-Status hinaus bereits geschafft haben.

Besonderheit und Premiere in diesem Jahr: Bespielte das Festival bisher stets unterschiedliche Locations in der ganzen Stadt, konzentrierte sich diese „25+1“–Auflage auf das Kasernen-Areal, das mit seinen diversen Räumen vom loungigen Bar-Ambiente eines „Parterre One“ über die „Rosställe“ bis hin zur großformatigen Reithalle ausreichend Platz für unterschiedliche Formationen und Stimmungen bot. Zumal das hergebrachte Raum-Angebot erweitert war um den „kHaus“ genannten Kopfbau des Kasernen-Areals, der seine herrschaftlichen Räume nach jahrelanger Umbauphase nun ausgerechnet für das Hochfest einer jungen Off-Kultur erstmals für die Öffentlichkeit aufschloss.

Für die Besucher lagen durch diese Konzentration auf einen Ort physisch jeweils nur ein paar Schritte zwischen einem Act und dem nächsten – atmosphärisch und in Sachen Musikstil jedoch oft Welten. Einziges Hindernis beim Konzert-Hopping war da noch die Qual der Wahl – ein Luxusproblem, mit dem die gut 3000 Besucher durchaus umzugehen wussten.

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