Basel Unispital soll Partner jenseits der Grenze suchen

Basel - Als Reaktion auf die am Sonntag abgelehnte Spitalfusion fordert Felix Eymann, Großrat der Liberal-Demokratischen Partei (LDP) Basel-Stadt, eine verstärkte Zusammenarbeit mit privaten Krankenhäusern auch in der badischen und elsässischen Nachbarschaft. So soll das Unispital Basel (USB) auf die notwendigen Fallzahlen kommen.

„Es ist unbestritten, dass für Lehre und Forschung sowie zur Qualitätssteigerung eine Mindestzahl von Fällen wesentlich ist, ebenso mit Blick auf Regelungen im interkantonalen Bereich oder auf Bundesebene“, schreibt er in einer gestern verschickten Mitteilung. So wie das USB eine Allianz mit dem St. Claraspital für ein neues Bauchzentrum (Clarunis) eingegangen ist, müssten auch andere Partnerschaften in noch zu bestimmender Rechtsform geschlossen werden können. Zu denken ist an Partner beispielsweise in der Gynäkologie, in der Orthopädie und eventuell in anderen Bereichen.

Ebenso sollte angestrebt werden, das Einzugsgebiet für Patienten auch auf das grenznahe Ausland auszudehnen. Diese Maßnahmen sollen einem erneuten Versuch, künftig mit dem Kantonsspital Baselland eine Kooperation einzugehen, nicht entgegenstehen.

Eymann bittet den Regierungsrat, zu prüfen, ob in ausgewählten Bereichen zur Erhöhung der Fallzahlen und der Versorgungsqualität entsprechende Partnerschaften eingegangen werden können. Zudem gelte es, zu prüfen, ob mit den zuständigen Stellen im grenznahen Ausland die Möglichkeit von Spitalbehandlungen von süddeutschen und elsässischen Patienten im USB erörtert werden kann.

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