Basel Verstärkte Zusammenarbeit

 Foto: © Kanton Basel-Stadt: www.bs.ch/bilddatenbank/Juri Weiss

Basel - Das Universitätsspital und das private Bethesda Spital in Basel verstärken ihre Zusammenarbeit in der Orthopädie. Mit einer Neustrukturierung dieses Fachbereichs streben die beiden Krankenhäuser eine führende Stellung in der Nordwestschweiz an.

Auftrennung der Bereiche

Man wird die unterschiedlichen Behandlungsbereiche auftrennen, teilten die Klinken gestern mit. Das Bethesda-Krankenhaus ist in Zukunft für terminlich planbare und ambulante Eingriffe am Bewegungsapparat zuständig. Am Universitätsspital werden dagegen Traumatologie, Intensiv- und Notfallmedizin zusammengeführt.

Zwei Standorte geplant

Ihren Betrieb aufnehmen soll die neu strukturierte Klinik für Orthopädie und Traumatologie des Universitätsspitals Basel mit zwei profilierten Standorten im Januar 2020. Die Verantwortlichen zeigen sich offen für Kooperationen mit weiteren Partnern.

In der Orthopädie arbeiten die beiden Krankenhäuser schon seit 2012 zusammen. Von der Verstärkung der Kooperation sollen in erster Linie die Patienten profitieren. Zudem versprechen sich die Verantwortlichen Synergien in Forschung und Fortbildung und wollen ihre Kompetenzen bündeln.

Pro Jahr 40 000 Eingriffe

An ihren beiden Standorten führt die Klinik für Orthopädie und Traumatologie des Universitätsspitals Basel pro Jahr rund 4100 Operationen und 40 000 ambulante Eingriffe durch. Damit gehöre sie in diesem Fachbereich zu den größten Schwerpunkt-Kliniken in der Nordwestschweiz sowie im trinationalen Großraum Basel, heißt es in den Unterlagen.

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